Puddle City Racing Lights

Windmill - Puddle City Racing Lights

Label: 
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Überwältigendes Einmannprojekt

Ein junger Mann aus England schickt sich an, nach Jahren des 4-Spur-Homerecordings ein Studioalbum aufzunehmen, das vollends überzeugt. Überraschend schön, intensiv und überwältigend.

Matthew Thomas Dillon hat seine Jugend am Vierspurgerät und im britischen Außenseitertum verbracht. Dieses Dasein hatte sein Gutes, wie man auf seinem ersten Studioalbum nun imposant vorgeführt bekommt. Multiinstrumentelle Bögen spannen sich komplex und leicht über einem dunklen, aber doch immer hoffnungsvollen Horizont, wickeln dich ein und um den Finger. Fast filmreif, fast schon opulent erheben sich diese 12 Songs zu ungeahnter Pracht. Streicherarrangements und knisternde Stille schaukeln sich gegenseitig hoch, um in Emotionen zu zerbersten. Inmitten dessen: das Piano, das Epizentrum, auf dem alles fußt und auf das sich alles stets bezieht. Dillon hat ein gebrechliches, sich eindringlich überschlagendes Timbre, das sicher wieder einmal nicht jedermanns Sache sein wird. Für Freunde von Clap Your Hands Say Yeah, Granddaddy, Broken Social Scene, Arcade Fire, Flaming Lips und Mercury Rev hat „Windmill“ viel im musikalischen Gepäck. Mit dem Unterschied, dass „Puddle City Racing Lights“ und damit solch großartige Songs wie „Tokyo Moon“, „Fluorescent Lights“ und „Plastic Pre-Flight Seats“ aus der Feder eines Mannes stammen. Wahrlich überwältigend. (bb)

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