Wolfmother

Wolfmother - Wolfmother

Label: 
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herausragend
Hard Rock Fantasien

Soviele Revivals konnten in den letzten Jahren gefeiert werden. 80er Jahre-Mode, Electro, Rave. Nur der gute alte Hard Rock schafft den Schritt aus der Schmuddel-Ecke bisher nicht. Wolfmother wollen das nun ändern.

Dabei legt sich das Trio aus Australien mächtig ins Zeug. Ein Coverartwork, für das sich auch ein Ronnie James Dio nicht zu schämen brauchte, sattsam bekannte Riffs, ein Shouter, der sich als Meisterschüler Ozzy Osbournes und Robert Plants präsentiert. Die Zutaten stimmen, nichts wurde dem Zufall überlassen. Sogar die Songtitel schaffen ganz locker den Anschluss an die goldenen Zeiten, in denen Trolle, Feen und Gnome die Mähnen schüttelnde Fraktion zur Verzückung brachten. Wolfmother sind auch vertrackt genug, um das Herz jener zu beglücken, die Gitarren gerne als Axt bezeichnen und denen es wichtig ist, in wirklich jedem Song ein Gitarrensolo zu hören, für das sich der jeweilige Gitarrist den Arsch abgespielt hat. Soweit also die Klischees, die Wolfmother bedienen. Bei einzelnen Songs geht ihre Retro-Mischung sogar auf. „Woman“ ist ein herrlich geradliniger Rocker und verführt dazu Danzigs „Mother“ mal wieder aus dem Plattenschrank zu ziehen. Über die komplette Länge des Albums verzetteln sich Wolfmother jedoch im Dickicht aus Elegie, Bombast und pompösen Verzierungen. Das Hard&Heavy-Revival wird also noch eine Weile auf sich warten lassen müssen. (fs)

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