Album

Pleasure & Romance

Xlover - Pleasure & Romance

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
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herausragend
Der neueste Streich von DJ Gigolo Hell

Vieles an Xlover erinnert im ersten Moment an Garbage. Drei Herren im Hintergrund, während eine bis dato gänzlich unbekannte Sängerin mit ihrer Bühnenpräsenz alle zum Staunen bringt. Hier wie dort rauscht es im Blätterwald: „Supergroup“.

Ihre musikalischen Sporen haben sich die drei männlichen Xlover bei Bands wie Death in Vegas, Dirty Harry oder in den Paisley Park-Studios von Prince erworben. Der Einfluss des kleinen Großen aus Minneapolis ist zwar auf „Lovesucker“ nur latent, mit „Darling Nikki“ haben sie aber eines seiner Stücke im Repertoire und auf Platte. Sehr schnell sind die vier zu Darlings des Electroclash avanciert, Kollaborationen mit Felix Da Housecat und Auftritte mit den Scissor Sisters machen DJ Hell auf die Band aufmerksam, der sie vom Fleck weg engagiert. „Lovesucker“ eröffnet jetzt ihr im April bei Gigolo Records erscheinendes Album „Pleasure & Romance“. Mit Andeutungen über Sex auf der Toilette wird der „Lovesucker“ über einem schleppenden Drumbeat in Stimmung gebracht. Fahl und kalt leuchtet die Neonröhre an der Decke, sägende Gitarren teilen das Licht, zum cheesy Sound der Electronics haucht Nina Rai ein laszives „play with me!“ ins geflieste Ambiente. Wieso die Dinge nicht beim Namen nennen? This sex sells! (fs)

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