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Futuristically Speaking ... Never Be Afraid

Yo Majesty - Futuristically Speaking ... Never Be Afraid

Redaktionswertung: 
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Die (queere) Hip-Hop-Party des Jahres

Die Zukunft hat begonnen: Yo Majesty definieren Booty Beats neu, und der beste Miami Bass wird nicht mehr in Florida produziert, sondern in London oder Berlin. Yo Majesty rütteln mit allem, was sie haben, an den Grundfesten der Hip-Hop-Welt.

In Florida wollte sie keiner haben, entsprechen Yo Majesty doch so gar nicht dem über Jahre gepflegten Frauenbild im Hip-Hop. Shunda K und Jewel B reißen die Klappe auf, schwärmen von ihren "Kryptonite Pussys", verteilen "Booty Klaps" gegen den Männlichkeitswahn und bekennen sich offen zu ihrer Homosexualität.
Zuviel für die Gangster und Straßenchauvis des Hip-Hop, doch in Europa fielen ihre Raps auf fruchtbaren Boden. Hardfeelings UK, Basement Jaxx oder CLP aka Chris de Luca und Phon.O haben sich um Yo Majesty gerissen und wollten unbedingt dabei sein, wenn die queere Hip-Hop-Party startet.

Yo Majesty sind nicht nur politisch explizit und arbeiten mit Nachdruck an einer dringende notwendigen Überarbeitung von Hip-Hops-Frauenwelt. Shunda K und Jewel B setzen auch auf Humor und Partyhedonismus und so funktionieren ihre Tracks immer doppelt: Zuhause und im Club, für Kopf und Körper. Mehr kann man von Popmusik eigentlich nicht verlangen.

Florian Schneider / Topspion.de

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