Album

DEAD

Young Fathers - DEAD

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Indie-Hip-Hop-Hit

Transatlantische Hochzeit zwischen den Labels Anticon und Big Dada. Die beiden Spezialisten für Leftfield-Hip-Hop begießen ihre Partnerschaft mit „Dead“, dem Debüt der Young Fathers. Edgy Hip-Hop im Fahrwasser des Anti-Pop-Consortium, ebenso heftig wie poppig.

Young Fathers sind ein multiethnisches Trio aus Edinburgh, der königlichen Schwester der schottischen Rock-City Glasgow. Hier im Windschatten einer großen Theatertradition und der bekannten Kunsthochschule haben sich die Young Fathers getroffen. Ihr Hip-Hop-Entwurf folgt dabei nicht den gängigen Regeln, der Beat kommt bei ihnen immer erst an zweiter Stelle – nach der Hook. Songs wie „Get Up“ gehen deshalb locker als Indie-Hit durch, auch für jene, die bei Hip-Hop Reißaus nehmen.

Young Fathers - The Guide

Young Fathers setzen mit dem gerade einmal 34 Minuten langen Debüt „Dead“ an, wo das Anti Pop Consortium aufgehört hat. Sie zerdehnen Hip-Hop, ohne sich dabei wie mögliche US-amerikanische Vorbilder ins Intergalaktische zu Flüchten. Wie weit die Young Fathers dabei gegangen sind, dürften sie selbst (noch) nicht begreifen. In jedem Fall ist „Dead“ ein großes, quicklebendiges Stück britischer Hip-Hop, das ein viel zu lange brachliegendes Terrain wieder fruchtbar macht. Bitte mehr davon!

Young Fathers - Dead (Albumstream)

Tourdaten:

23.02.2014 München, Feierwerk
28.02.2014 Berlin, Berghain

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