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Falsework

Young Galaxy - Falsework

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Gefühlstanz

Noch ein wenig unterm Radar fliegt das elektropoppige Gespann von Young Galaxy. Zu unrecht, wie Sie auf ihrer neuen Platte "Falswork" erneut beweisen.

Musik, die tiefgründig und dennoch unangestrengt ist - diesen Balanceakt schaffen die Kanadier seit nunmehr zehn Jahren. Nachdem sie ihren Stil auf Album Nummer drei ("Shapeshifting") neu entdeckten und aus der Indie-Shoegaze-Ecke in den Elektropophimmel entschwebten, sind Young Galaxy ein Garant für tanzbare Emotionen.

Groovige Grüße aus den 80ern

Synthpop vom Feinsten -  leicht und dennoch weit weg von disco'esquer Oberflächlichkeit. Catherine McCandless gefühlvolle und tiefenerprobte Stimme geht ohne Umwege direkt in Herz und Beine.

Ob animierende Melodieschupser auf "Factory Flaws", der 80er-Jahre-Groove von "Lean Into My Love" oder die balladige Feststellung  "We're No Good" - man fühlt sich ausgelassen, schwerelos. Das ist eine Kunst, die Young Galaxy ganz wunderbar beherrschen. Bedeutungsschwangere Textzeilen wie "I Didn't Let You Down, I Let You Drop Me Instead" ("We're No Good") fügen sich dabei lockerleicht in das elektronisch treibende Soundmosaik ein.

Akustisches und visuelles Highlight: "Hard To Tell" vom Album "Ultramarine"

Einen perfekteren Zeitpunkt, um ein absolutes Feel-Good-Album herauszubringen, kann man sich nicht vorstellen. So kann der nahenden Herbst- und Winterdepression musikalisch schon mal freudig der Mittelfinger entgegengestreckt werden. Wem zehn Songs dafür nicht ausreichen, der höre sich gern an den Vorgängern "Shapeshifting" und "Ultramarine" satt. Der positive Effekt ist der gleiche. 

Das komplette Album "Falsework" im Stream:

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Young Galaxy

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Über den Tag hinaus
Oft entscheidet der erste Eindruck, ob man sich mit einer Band befassen möchte oder nicht. Alleine wegen des grausam kitschigen Artworks wäre das Debütalbum von Young Galaxy beinahe schon in der Redaktion ausgemustert worden. Doch bereits mit wenigen Takten Musik hatte die Band diesen ersten Eindruck weggewischt.

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