Album

Casino Twilight Dogs

Youth Group - Casino Twilight Dogs

Label: 
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Beach Boys in der Muttermilch

Eine Jugendgruppe aus Down Under weiß die guten Dinge zu verbinden: Die unschmalzigen Momente von Coldplay blühen in den sub-poppigen Augenblicken von The Shins auf. Das fühlt sich fast wie Frühling an…

Der Song „Sorry“ wird dem regelmäßigen Diskogänger vermutlich bald schon zum Hals raushängen, ist die Rotation doch klarste Klosbrühe. Den gelegentlichen Ausgänger hingegen wird dieser sicher immer wieder aufs Neue eine kleine Freude bereiten. Diese Kerle aus Sydney müssen definitiv die Beach Boys und Beatles direkt mit der Muttermilch aufgesogen haben. Hier säuselt der Pop in Wohlfühlklamotten übers Parkett und zieht dich gleich hinterher. Dies aber als Mädchenmusik zu beschreiben wäre erstens politisch völlig unkorrekt und zweitens auch inhaltlich nicht richtig. Denn Youth Group können auch anders, wie das gesamte Album erkennen lässt. Grob gesprochen reden wir im Fall von „Casino Twilight Dogs“ von herbstlichschöner bis frühlingsfrischer Popmusik. Youth Group scheuen die großen Melodiegesten zwar noch weniger als bei dem Vorgänger „Skeleton Jar“, haben aber immer noch diesen charmanten, britisch anmutenden Indiecharme. Auf diesem dritten Longplayer klingen noch die Hallen der Coldplay-Supporttour etwas nach und Down Under-Platin wird es dafür auch wieder geben. Aber wen kümmert das, wenn die ersten Frühlingsgefühle dadurch angeschoben werden. (bb)

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