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The Funeral Of God

Zao - The Funeral Of God

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Treiben, Schleppen, Ausfälle und brachiales Hämmern

Brachialgitarren, Rachengesang, Riffs mit Monsterambition – so muss klingen, wer vom Begräbnis Gottes berichten will. Zao aus Pennsylvania erfüllen die Kriterien. Ferret Records und Roadrunner bringen das neue Album der Band in die Welt.

Durch elf Stücke prügelt, krächzt und hämmert sich das Quintett auf “The Funeral Of God”, singt von Gräbern, Leiden, Tod und Schuldzuweisung. Thrash und Hardcore, Wut und lautstark artikuliertes Leiden gehen Hand in Hand auf Abgründe zu, Melodien sind rar gesät und warten an überraschenden Stellen. Zao-Songs schwanken ständig zwischen zwingendem Treiben und kathartischem Schleppen. Immer mal wieder gibt es dann ein bisschen viel vom immer mal wieder gleichen, mangelt es den immer mal wieder von allen Instrumenten plus Stimme gleichzeitig durchexerzierten Rhythmusbreaks an Spannung.
Dann aber wieder schälen sich brachiale Hammerstücke aus dem verkrusteten Kleid. Dann wird mit Geschwindigkeit und Songstruktur geflirtet, dann entstehen wunderschöne Hardcoreklumpen, denen nicht einmal die arg fantasielose Produktion etwas anhaben kann. “In Times Gone Past” ist so ein Fall, “The Last Revelation” ein anderer. Zao sind üblich solide Corekost für die einen, typischer Gitarrenbrei für die anderen und sollten den vielen Leuten dazwischen ein hochaufmerksames Mal-Reinhören wert sein. (sc)

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