Album

RECORD

Zero 7 - RECORD

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Best of Geschliffenes

Nach vier Alben und zehn Jahren ziehen Zero 7 „Best of“-Bilanz. Andere Bands lassen sich für so etwas länger Zeit. Damit „Record“ aber nicht nur zum Lückenbüser wird, haben Sam Hardaker und Henry Binns noch ein paar denkwürdige Remixe ihrer Hits dazu gepackt.

Mit „Record“ schließt sich ein Kreis. Ursprünglich waren Hardaker und Binns, beides gelernte Tontechniker, was man der Geschliffenheit ihrer Tracks stets anmerkt, als Remixer angetreten. Erste Erfolge auf diesem Gebiet sorgten dafür, dass die beiden es auch mit eigenen Songs probierten. Mit Erfolg konnten sich Zero 7 als die englische Version von Air etablieren, ohne allerdings an deren Virtuosität heran zu reichen.

Im Gegensatz zu Godin und Dunckel haben sich Zero 7 nie ganz von „Simple Things“, ihrer „Moon Safari“, entfernen können und zudem mit Sia Fuller eine Beth Hirsch mit längerem Atem gefunden. Zarte Versuche, das enge Korsett des Downbeat zu sprengen, wie sie es zuletzt mit „Yeah Ghost“ versuchten, gingen nicht auf. Also Pause machen, die schönsten 16 Songs als „Best Of“-kompilieren, mit exquisiten Remixen von Madlib, Carl Craig oder Photek anreichern und dann sehen, wie es weitergehen soll. Was bis jetzt war, kann ihnen jedenfalls keiner mehr nehmen.

Alben

Yeah Ghost

Zero 7 - Yeah Ghost

Artist: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Neue Vielfalt
Zero 7 stellen sich neu auf. Nach dem Verlust ihrer langjährigen Sängerin Sia war es an der Zeit musikalisch Neues zu wagen und die vielfältigen Einflüsse des Duos auszuleben.

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