Bongos, Bleeps & Basslines

Zero DB - Bongos, Bleeps & Basslines

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Jazz aus dem Reinraum
Angesichts der Flut an mittelmäßigen bis lauen Platten, die es jeden Monat gibt, wünscht man sich mehr Künstler wie Zero DB. Die beiden Briten machen nämlich direkt im Titel ihres Albums klar, was von ihnen zu erwarten ist.

Denn wo „Bongos, Bleeps and Basslines“ drauf steht sind auch Bongos, Bleeps und Basslines drin. Gleich eine ganze Wagenladung alter Afro-Jazz-Platten mussten für BBB den Weg durch den Sampler antreten; zerhäckselt, editiert und neu zusammengefügt werden. Eine Arbeitsweise, die auf Ninja Tune mehrere Acts pflegen, nicht zuletzt die Hausherren von Coldcut selbst. Deshalb ist den Platten der Ninja Tune-Beatfrickler gerne mal eine gewisse Nervigkeit inhärent, die im Idealfall mindestens kathartisch wirkt. Nicht so im Falle Zero DB. Wie zwei hyperaktive Kinder mit ADS berserkern sich die beiden durch ihre Samplebänke und halten dies für mindestens virtuos, wenn nicht sogar Jazz. Jazz hat jedoch nicht nur etwas mit Virtuosität zu tun, sondern auch mit Seele. Zero DB haben jedoch ihre Seele an ihren Maschinenpark verkauft und die fetten Bässen und die netten Gäste am Mikrophon liefern sie leider auch nicht frei Haus. (fs)
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