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  • Ausspioniert: Badly Drawn Boy
    01.11.2006

    Ausspioniert: Badly Drawn Boy

    Fünfmal nachgefragt bei dem Songwriter mit der Gitarre und der Mütze
    Tonspion-Redakteur Jan Schimmang stellt diesmal fünf Fragen an Damon Gough, besser bekannt als Badly Drawn Boy.
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    [Was läuft gerade in Deinem MP3-Player?]

    Ich habe gerade keinen MP3-Player. Mein iPod hat neulich den Geist aufgegeben. Zur Zeit höre ich gerade Sophia und Urlaub in Polen. Demnächst werde ich mich der neuen Squarepusher widmen.

    [Dein Album in drei Sätzen?]

    Mein Album ist als ein Tribute zu verstehen. Und zwar an das wahre Leben. An die Dinge, die dich zudem gemacht haben, was du bist.

    [Wie würdest Du die Musikbranche verändern?]

    Ich würde dafür sorgen, dass die Radios endlich wieder anfangen, vernünftige Musik zu spielen. Jenseits des Einheitsbreis. So wie es John Peel immer getan hat. An ihn sollten wir uns erinnern.

    [Hast Du für uns noch eine kleine Anekdote parat?]

    Ich habe Brandon Flowers von Killers zweimal getroffen. Beim ersten Mal hatten die damals noch nicht mal ihr Debüt veröffentlicht, ich wusste nicht wer er war. Er sagte mir, dass er meine Musik sehr mag. Neulich traf ich ihn wieder und wir stellten fest, dass wir beide Bruce Springsteen sehr schätzen.

    [Schon eine Ahnung wie deine nächste Platte klingen wird?]

    Manchmal spiele ich mit dem Gedanken, etwas Anderes, etwas Modernes und Experimentelles zu machen. Doch man sollte ehrlich zu sich selbst sein: Im Laufe der Arbeit stellt sich dann doch immer heraus, dass ich eher der altmodischere, traditionelle Musiker sein möchte. Unabhängig der aktuellen Trends. Aber wer weiß, vielleicht produziere ich in der Zukunft doch noch mal etwas ganz Verrücktes.

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    Badly Drawn Boys neues Album "Born In The UK" ist kürzlich erschienen und bietet wieder einmal vielseitige Facetten des anspruchsvollen Songwriting. (js)

    Redaktion Autor Redaktion / Tonspion.de

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