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  • Der traurigste Song der Welt
    15.12.2006

    Der traurigste Song der Welt

    Was sonst noch geschah...
    Dr. Harry Witchel heißt der Experte, der jüngst den traurigsten Song wissenscahftlich bestimmt haben will. „The Drugs Don`t Work“ von The Verve ist Witchels Untersuchungen und Nachforschungen zufolge der traurigste Song, der je geschrieben wurde. Die wissenschaftlichen Kriterien seiner Versuchsreihe waren Herzfrequenz, Atmung und Hauttemperatur der Probanten, die er mit diversen Mollsongs beschallte.
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    Die Tests des Physiologen ergaben, dass die Britpop-Hymne von 1997 mehr auf die Tränendrüse drückt, als Robbie Williams` ?Angel? und auch Elton Johns ?Sorry Seems To Be The Hardest Word?. Aber auch die Songs, welche die Sonnenseite des Lebens betonen, wurden unter die Lupe genommen. Lily Allens ?LDN? macht demnach Menschen ganz doll glücklich und Blurs ?Song 2? heitert ungemein auf. Nun ja.

    Ob ?The Drugs Don?t Work? der traurigste Song aller Zeiten ist, dürfte Herrn Doherty herzlich wenig interessieren, ist es ihm doch augenscheinlich wichtiger, dass jene ihre Wirkung tatsächlich zeigen. Aber keine Angst, nicht schon wieder Neues vom Doherty-Drug-Gossip. Berichtenswert ist vielmehr, dass Peter Robinson nach Madonna, Eminem, Robbie Williams und Britney Spears nun sein nächstes (vermeintliches) Kinderbuch seiner Serie über berühmt berüchtigte Musiker veröffentlicht. Exakt, der Protagonist in dem Buch "A Boy Called Pete" ist der gezeichnete Doherty. Illustriert von David Whitte erzählt das Buch von den Tücken des Rockstar-Lebens und den bösen Drogen, die ?nicht sehr gut für dich sind. Du riechst streng und siehst unordentlich aus". Das Ganze ist bereits als Zeichentrickserie in Arbeit.

    Etwas rühmlicher geht es hingegen im Leben von Quincy Jones zu. Der 73 jährige, legendäre Produzent und Komponist soll von der Harvard Universität als «Mentor des Jahres» geehrt werden. Grund dafür sei, dass Jones seine Bekanntheit und seinen Ruhm positiv und in einer die Welt verbessernden Weise genutzt habe: ?Durch seinen Geist, seine Einsicht, Inspiration und Fürsorge hat Quincy Jones viele Menschen berührt. Von Berühmtheiten wie Oprah Winfrey und Will Smith bis zu ehemaligen Gang-Mitgliedern in Los Angeles.? Quincy Jones, der Produzent von Michael Jacksons Album Thriller und am häufigsten nominierter Grammy-Anwärter (76 mal!), ist der erste, der den ?Mentor Of The Year Award? verliehen bekommt.

    Und nach diesen teils traurigen, teils rühmlichen Nachrichten, noch etwas für die Unterhaltsamkeit: Ein passionierter wie gleichsam pensionierter Chor singt ?Schizophrenia? von Sonic Youth. Den Link dorthin gibt?s links. Verrückt! (bb)

    Redaktion Autor Redaktion / Tonspion.de

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