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  • Wie war`s denn eigentlich bei... LCD Soundsystem?
    23.03.2007

    Wie war`s denn eigentlich bei... LCD Soundsystem?

    Rhythmische Katharsis

    Laut war`s am Montag, aber das war nach der brachialen Performance der Band um James Murphy im Februar 2005 nicht anders zu erwarten. Und so brachen LCD Soundsystem im Kölner Bürgerhaus Stollwerck wieder alle Lautstärkerekorde.

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    Laut war`s am Montag, aber das war nach der brachialen Performance der Band um James Murphy im Februar 2005 nicht anders zu erwarten. Und so brachen LCD Soundsystem im Kölner Bürgerhaus Stollwerck wieder alle Lautstärkerekorde.Wie vor zwei Jahren spielte James Murphy selbst bei der Regelung derselben eine der Hauptrollen und regulierte, wenn es sein musste, selbst nach. Definitiv mehr Bass musste es sein! Diesen im Rhythmusgefüge von Murphys punkigem Discoentwurf so wichtigen Job erledigte der neue Bassmann mit Bravour (Tyler Pope treibt sich momentan ja mit !!!, der anderen unstoppable groovemachine, durch die Welt).

    Es war eine Freude, wie sehr sich die Plackerei im Proberaum, von der Murphy im Februar noch auf der Website der Band berichtete, gelohnt hat. Tight und mit viel Tempo marschiert die Band vom ersten Ton an durch die ungefähr zur Hälfte aus neuen Stücken zusammengesetzte Setliste. "Daft Punk Is Playing At My House" wird noch eine Spur zackiger durch die Boxen gekloppt. Man wünschte sich diese wohl geschmierte, stampfend schwitzende Rhythmusmaschine einer Schar verpeilter Raver gegenüber: Kurzes Erstaunen würde schnellstens unkontrollierten Körperbewegungen weichen.

    LCD Soundsystem 2007 sind für eine "Rockband" nämlich ganz schön technoid und so steuert der Abend zielsicher auf den Höhepunkt zu: Die Raserei bei "Yeah" weht den Funken bis auf den Balkon hinauf. Im Anschluss lässt Murphy mit "New York, I Love You" den Abend in blauem Lichtschein versinken und uns mit pfeifenden Ohren hinaus in die kalte Nacht... "Cloud, block out the sun, over me!" (fs)

    Redaktion Autor Redaktion / Tonspion.de

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