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Konzert 07.05.2009Wie war's eigentlich bei ... Yeah Yeah Yeahs?
Die Band aus New York überraschte in einer bestimmten Hinsicht
Weiterempfehlen:Mit Papierschnippselregen, extravagantem Kostümchen und beeindruckender Requisite boten die Yeah Yeah Yeahs am Mittwochabend in der Berliner Columbiahalle zweifelsohne etwas fürs Auge. Auch die Ansagen, Gesten und Posen der charismatischen Karen O unterhielten in ihrer zeitweiligen Grenzwertigkeit. Aber was bekam eigentlich das Ohr geboten?
Eigentlich immer dann Gutes, wenn es knallte. Wenn die Musik schröddelig und angestochen wie ein Punkrock-Riot über die Bühne fegte, machten die Yeah Yeah Yeahs Spaß und steckten mit Feurigkeit an. Die Songs vom neuen Longplayer "It's Blitz" hingegen gingen live nur bedingt auf. Bedingt deshalb, weil trotz der Verstärkung durch einen vierten Mann an Gitarre, Keyboard, Bass und Computer den meisten neuen Songs in ihrem Livegewand die faszinierende Unterkühltheit und schaurige Schönheit fehlten, die sie in ihrer Studioform so erhaben und schön machen. Vielleicht wurde deshalb auch nur eine überschaubare Anzahl dieser neuen Songs gespielt bzw. einiges auf die optische Ebene geschoben. In dieser Hinsicht war das Konzert - sagen wir mal - überraschend enttäuschend.
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