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Konzert 13.06.2009Wie war's eigentlich bei ... Peter Fox?
Der Seeed-Frontmann live in seiner Heimatstadt Berlin
Drei Zusatzkonzerte wurden auf den Plan gerufen, damit man der Nachfrage gerecht werden konnte. Peter Fox scheint ein Konsens zu sein, auf den sich Jung und Alt, Rocker und Rapper, Nerdbrille und Mainstreampuppe einigen können. Punkt halb zehn betreten Fox und seine Armada von Musikern die Bühne. Die Wartenden auf den Rängen und im knüppeldichten Innenraum der Wuhlheide-Arena wurden zuvor schon hörbar ungemütlich, ließ der Seeed-Mann auf Solowegen doch wahrlich lang auf sich warten. Nach zwei Songs stellt er entschuldigend klar, dass dies so sein musste, weil jedes seiner Konzert hier (von mit Affenperücken herumwuselnden Kameramännern) mitgefilmt wird - und dafür brauche man eben die Dämmerung. Na, dann Schwamm drüber. Und außerdem war das Publikum bereits mit den ersten Tönen und Zeilen schon versöhnt und hatte das Gewarte an diesem kühlen Juni-Abend längst vergessen.
Mit seinen zwölf Tracks, die es auf "Stadtaffe" zu hören gibt, bestreitet Peter Fox sein Programm. Dies wird mit Cold Steel-Synchron-Trommel-Einlagen, illustren Coverversionen und zwei Solostücken von Miss Platnum, die in der dreiköpfigen Backing Vocals-Riege mitsingt, getreckt. Die Not der Repertoire-Kürze wird so durchaus gelungen und kurzweilig ausgebügelt. Hin und wieder hängt sich Peter Fox die Gitarre um. Das muss er natürlich eigentlich nicht, hört man sie doch eh unter all den Beats und Sounds kaum bis gar nicht; aber cool kommt's schon. Für die Galerie wird sonst aber eher weniger getan, denn den dicken und egomanischen Frontmann gibt der Berliner zu keiner Sekunde ab. Vor der Bühne ist ein kleines Podest, eine Verlängerung Richtung Menschenmassen, wenn man so will, was aber nicht mit einem Mick Jagger- oder Bono-Laufsteg zu verwechseln ist. Nein, es ist nur ein Quadratmeter, auf dem Peter Fox ein paar Mal der Menge näher kommt, ohne sich stundenlang feiern zu lassen. Viel lieber hüpft er mit seinem Affen auf der Bühne herum. Im Mittelpunkt steht hier eben hörbar eines: der Spaß an der Musik.Ein Abend, der mit dem Seeed-Hit "Dickes B" endet und für den sich die Warterei allemal gelohnt hat. Fortsetzung folgt:
Samstag, 13. Juni 2009 (ausverkauft)
Dienstag, 25. August 2009 (ausverkauft)
Mittwoch, 26. August 2009 (fast ausverkauft)Mehr Infos:Weiterempfehlen
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