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Konzert 09.07.2009Wie war's eigentlich bei... La Roux?
Köln sieht rot
Weiterempfehlen:Verhalten, tastend die ersten Schritte von La Roux im dann doch gut gefüllten Luxor. Trotz goldenem Jäckchen und viel zu großem Goldschmuck ist Elly Jackson zunächst einmal ganz schön schmal und bleich, schüchtern und ein bisschen unsicher. Die Sicherheit, mit der sie sich auf der Bühne bewegt, wächst aber mit jedem Song.
Entspannheit macht sich breit, als das Publikum Keyoboarder Mike ein Ständchen zum 24.Geburtstag bringt. Was ihm und Elly sichtlich peinlich ist, aber aufdeckt, was hier eigentlich gefeiert wird: Die Rückkehr der 80er Jahre, das Comeback des Synthie-Pop für alle, die damals zu jung waren, um dabei gewesen zu sein und Eurythmics nur vom Hören-Sagen kennen. Insofern hat das 80s Revival weiterhin seine Berechtigung, und Elly Jackson (Jahrgang 1988) ihr Role Model.
Der Auftritt ihrer dreiköpfigen Band erinnert dabei an die frühen Depeche Mode, sie hält sich im Hintergrund und räumt die Bühne für den Dave Gahan des Abends: Elly Jacksons Stimme. Die ist unglaublich präsent. Und schafft es spielend auch die schwächeren Songs des Albums glänzen und funkeln zu lassen. Nach knapp 45 Minuten hat sich La Roux einmal durch ihr Debüt gespielt und verlässt die Bühne. Keine Zugabe, keine bemühte Michael Jackson Reminiszenz, keine Coverversion. Gut so! Sich mit fremden Federn zu schmücken hat Elly Jackson nicht nötig.
La Roux - In For The Kill
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