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Die Neuheiten vom 8. Mai 2009
Alben der Woche

Die Neuheiten vom 8. Mai 2009

Mit Maximo Park, Junior Boys, Paul Potts, Nneka, Conor Oberst, British Sea Power, Caspa und Guido Möbius

Die wichtigsten Releases der Woche in der kompakten Tonspion-Übersicht.

  • Maximo Park - Quicken The Heart

    Maximo Park - Quicken The Heart

    Getrommelt wurde für das dritte Maximo Park-Album ähnlich aufwändig wie für den dritten Streich von Franz Ferdinand. Jetzt muss sich entscheiden, wer die Nase vorne hat. Unterm Strich eine Frage des Geschmacks, über Qualität verfügen beide Alben.

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  • Nneka - To And Fro

    Nneka - To And Fro

    Das dicke 3CD-Release verschafft einen abschließenden Überblick über das Gesamtwerk der Künstlerin mit den nigerianischen Wurzeln. Moderner Reggae inklusive vielen Hiphop- und Soul-Verweisen. Im Paket enthalten sind ihre beiden bisher erschienenen Alben plus eine weitere Disc mit diversen Raritäten.

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  • British Sea Power - Man Of Aran

    British Sea Power - Man Of Aran

    Eine der vielleicht meist unterschätzten Bands ever. Nur gute Alben, aber nicht so richtig erfolgreich. Traurige Melodien, gelungene Inszenierung auf der Bühne und immer ein bisschen anders. So würden Coldplay vielleicht heute klingen, wenn sie keine Stadien füllen würden: für ihr neues Album vertonten British Sea Power einen Dokumentarfilm aus dem Jahre 1934.

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  • Caspa - Everybody´s Talking, Nobody´s Listening

    Caspa - Everybody´s Talking, Nobody´s Listening

    Zusammen mit seinem Kumpel Rusko steht Caspa eher für die Partyvariante von Dubstep. Die Hi-hats zischen hier 2-steppiger, die Basslines gehen direkt auf die Zwölf und für schmierig-soulige Exkursionen ist sich Caspa auch nicht zu schade. Doch wer von David Rodigan geadelt wird, kann nicht viel falsch gemacht haben.

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  • Junior Boys - Begone Dull Care

    Junior Boys - Begone Dull Care

    Aus seiner Zusammenarbeit mit Disco-Perfektionist Metro Area nahm Junior Boy Jeremy Greenspan eine ganze Menge mit. "Begone Dull Care" klingt jedenfalls in allen Belangen fetter, funkiger und discoider als "So This Is Goodbye", zünden will das Album nicht. Trotzdem: sicheres Ding für den Sommer.

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  • Conor Oberst And The Mystic Valley Band - Outer South

    Conor Oberst And The Mystic Valley Band - Outer South

    Conor Oberst hat - diesmal unter ausdrücklicher Mitwirkung seiner Mystic Valley Band - ein weiteres Album voller Folk- und Country-Momente aufgenommen. Tut nicht weh, berührt aber auch herzlich wenig. Schade eigentlich.

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  • Guido Möbius - Gebirge

    Guido Möbius - Gebirge

    Das ist Kunst, klare Sache. Aber nicht derart, wie man Guido Möbius' Ausflüge und Ergüsse bisher erleben durfte. Nun gibt es Beats, die eingängige Strukturen vermuten lassen, und Gesang (von Go:Gol), der natürlich nicht zum Mitsingen einlädt, sondern eher die schlummernde Paranoia wachküsst. Heftig. 

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  • Paul Potts - Passione

     

    Album Nummer zwei. Angeblich so schwierig. Aber der Handy-Verkäufer mit den ehemals schlechten Zähnen und der beeindruckenden Opernstimme wird wohl auch das meistern. Hierzulande dank eines Werbspots noch populärer als anderswo, hat er eine Mission erfüllt: die Klassik gab plötzlich im Mainstream den Ton an - und auch diesmal kann eine Chartsplatzierung garantiert werden. 

     

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