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So war's auf dem Off Festival 2012
FESTIVALS

So war's auf dem Off Festival 2012

Drei Tage feiern mit der Speerspitze der alternativen Musik

Zum sechsten Mal fand vom 3.-5.8.2012 im polnischen Kattowitz das Off Festival statt. Und der Name ist Programm, hier sind ausschließlich alternative Spielarten aus allen Genres zu finden, der Mainstream muss draußen bleiben.

  • Off Festival

    Off Festival

    Das Off Festival wurde im vergangenen Jahr zum besten Midsize-Festival Europas gewählt. Und das vollkommen zu Recht. Kaum ein Festival bietet eine entspanntere Athmosphäre und ein mutigeres Line-Up als das im polnischen Kattowitz beheimatete Off. Das Publikum besteht zum größten Teil aus Einheimischen, da die Ticket- und Bierpreise im Vergleich zu vielen anderen Festivals nicht nur für reiche Festivaltouristen bezahlbar sind.

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  • Matthew Herbert

    Matthew Herbert

    Mit einer Riesensauerei eröffnete Matthew Herbert das Off Festival: Seine Performance "One Pig" bei der er und seine Mitstreiter mit Schweinegrunzen, Schweinshauttrommeln und Schlachthausgeräuschen das kurze Leben eines Schweins musikalisch in Szene setzt, sorgte nicht nur für Begeisterung, hatte aber durchaus starke musikalische Momente. Die hatten aber weniger mit Schweinen zu tun, als vielmehr mit der großen Musikalität von Matthew Herbert, die er leider allzuoft hinter seinen bleischweren Konzepten versteckt.

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  • anbb - Alva Noto und Blixa Bargeld

    anbb - Alva Noto und Blixa Bargeld

    Zwei große Künstler-Persönlichkeiten auf einer Bühne vereint. Blixa Bargeld von den Einstürzenden Neubauten und der Elektronik Avantgardist alva noto bilden live ein kongeniales Team.

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  • Charles Bradley and His Extraordinaires

    Charles Bradley and His Extraordinaires

    "The one and only Screaming Eagle of Soul": Charles Bradley bewahrt das große Erbe von Otis Redding und James Brown für alle, die in den 60er Jahren noch nicht auf Konzerte gehen konnten. Ein sympathisch mitreißender Auftritt des New Yorker Sängers, der nicht nur optisch stark an den Godfather of Soul erinnert.

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  • Metronomy

    Metronomy

    Zum Abschluss des ersten Festivaltags versammelten die jungen britischen Electropopper tausende Festivalgänger vor der Hauptbühne und zeigten, wie der kleinste gemeinsame Nenner von Rock, Electro und Pop im Jahr 2012 klingt: ein bisschen fad.

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  • Chelsea Light Moving

    Chelsea Light Moving

    Thurston Moore präsentierte seine neue Band Chelsea Light Moving, deren musikalische Ausrichtung eine Rückkehr von Sonic Youth immer unwahrscheinlicher werden lässt. Denn die neue Band des Altmeisters klingt fast haargenauso wie die alte. Nur ohne 30 Jahre Bandgeschichte im Gepäck. Und ohne Ex-Frau Kim Gordon, die auf einer Nebenbühne mit Ikue Mori nahezu unhörbare Experimentalmusik zum Besten gab.

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  • The Antlers

    The Antlers

    Zwischen Noise-Attacken und Punk-Relikten wirkten The Antlers mit ihrem harmoniesüchtigen Schönklang etwas verloren, wenngleich Sänger Peter Silberman wohl über den beeindruckendsten Falsett-Gesang im Rockbusiness verfügt. Allerdings wünscht man sich spätestens nach dem fünften "Oooooh" Refrain ein Kettensägenmassaker herbei.

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  • Iggy & The Stooges

    Iggy & The Stooges

    Eine furiose Rückkehr mit The Stooges feierte Iggy Pop 45 Jahre nach Gründung und 40 Jahre nach Auflösung der ersten Punkband der Welt. Songs wie "Raw Power", "Search And Destroy" oder "I Wanna Be Your Dog" wirken auch heute noch taufrisch wie am ersten Tag - ganz im Gegensatz zu den in die Jahre gekommenen Stooges. Und doch war ihre Performance dieser Rock-Klassiker so dringlich und unwiderstehlich auf den Punkt, dass es zu keinem Moment eine peinliche Nostalgieveranstaltung zu werden drohte. Ohne Zweifel der absolute Höhepunkt des diesjährigen Off Festivals. 

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  • Battles

    Battles

    Nicht nur die Becken hängen hoch bei den Battles. Mit ihrem nerdigen, treibendenen Experimentalrock animierte die Band um Ex-Helmet Drummer John Stanier ihre Fans zum Crowdsurfen am letzten Festivaltag. Und das trotz absoluten Alkoholverbots vor den Bühnen.

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  • Swans

    Swans

    "Here you got one chord, now play it really loud and really long!". Das grundlegende Konzept der Swans ist seit 30 Jahren unverändert konsequent und stellte die Geduld und das Trommelfell des Publikums vor der Hauptbühne massiv auf die Probe. Mutig, so einen kompromisslosen, streitbaren Act als Headliner des letzten Festivaltages zu bringen, wie überhaupt das gesamte Festival vom Mut der Macher geprägt war, dem Mainstream konsequent abhold zu sein. Insofern ist das Off Festival eine große Bereicherung in der durchkommerzialisierten Festivallandschaft Europas. 

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