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Die Neuheiten vom 23. Oktober 2009
Alben der Woche

Die Neuheiten vom 23. Oktober 2009

Mit Wolfmother, Westernhagen, Raz Ohara, Sting, Flaming Lips

Die wichtigsten Releases der Woche in der kompakten Tonspion-Übersicht.

  • Wolfmother - Cosmic Egg

    Wolfmother - Cosmic Egg

    Trotz neuer Besetzung bleibt beim zweiten Album von Wolfmother alles beim Alten. Kein Wunder, haben es ihnen doch die 70er Jahre angetan, die sie neu interpretieren und damit als inoffizielle Nachfolger von Led Zeppelin, Deep Purple und Co. gelten dürfen. Auf neumodischen Schnickschnack wird weiterhin komplett verzichtet, wovon man sich auch auf zwei kostenlosen MP3s, die die Band für kurze Zeit verschenkt, überzeugen kann.

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  • Westernhagen - Williamsburg

    Westernhagen - Williamsburg

    Marius Müller-Westernhagen war sexy, als er mit Pfefferminz den Prinz machte. Das ist lange her. Nun erscheint sein 18. Album und auf diese alten Tage scheint er sich bei all dem Fleiß etwas locker gemacht zu haben. Bluesig, soulig, rockig - und seine Saxophon-Tröte packt er in "Williamsburg" auch noch einmal aus.

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  • Raz Ohara And The Odd Orchestra - II

    Raz Ohara And The Odd Orchestra - II

    Raz Ohara und sein Odd Orchestra Oliver Doerell haben einen dritten Mitstreiter, den Gitarristen Tom Krimi. Der bringt ein bisschen Lagerfeuerromantik in die eh schon folkigen Electronica-Songs von Ohara und Doerell. Echte Hits, wie "Kisses" auf dem Vorgänger fehlen auf "II" zwar, das Album ist aber insgesamt organischer und führt die Ideen des ersten Albums leicht und unangestrengt fort. Leider gibt es zu diesem Album kein Video oder eine andere Möglichkeit, es anzuhören. Wir reichen das so schnell wie möglich nach.

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  • Beak> - Beak>

    Beak> - Beak>

    Mit Portishead hat Geoff Barrow in 15 Jahren ganze drei Alben veröffentlicht, bei seinem Side-Project Beak>, das er gemeinsam mit Billy Fuller und Matt Williams betreibt, ging alles etwas schneller. In wenigen Wochen ging es dabei vom Projekt zum fertigen Album, das ziemlich meditativ daher kommt. Dabei aber im Gegensatz zu Portishead auf wohltuende Art und Weise spontan und ungezwungen klingt. Wie eine Fingerübung, um die ungefähre Richtung des vierten Portishead-Albums abzustecken.

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  • The Flaming Lips - Embryonic

    The Flaming Lips - Embryonic

    Die Flaming Lips hat der Größenwahn gepackt und so ist "Embryonic" eine Doppel-CD geworden, die man mit gutem Wlllen auch auf eine CD hätte packen können. Die Reise in den Mutterleib ist reichlich psychedelisch geraten, die großen Momente Lip'schen Pathos rar gesät. Geht als Gesamtkunstwerk trotzdem klar und mit "I Can Be A Frog" gibt es auch den obligatorischen All-Time-Live-Favoriten mit Mitsing-Garantie.

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  • Sting - If On A Winter's Night

    Sting - If On A Winter's Night

    Der Police-Exzentriker schenkt der Welt im Herbst ein Quasi-Weihnachtsalbum, ganz ähnlich wie Kollege Dylan. Winterliche Interpretationen traditioneller, klassischer Stücke sollen eine besinnliche, "akustische Meditation" über verschiedene Aspekte dieser kalten Jahreszeit liefern. Frohes Eso-Fest!

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