24. Oktober 2008: Die Alben der Woche

Mit Pink, Trentemöller, Bloc Party, The Cure, Joy Denalane, Broadcast 2000 u.a.
Die wichtigsten Neuerscheinungen der Woche in der kompakten Tonspion-Übersicht.



Pink - Funhouse
Wofür steht eigentlich Pink? White Trash-Zicke oder doch eher das All-American-Girl. Die Wahrheit liegt "middle of the road" und dahin zielt ihr leicht angerockter Pop auch auf "Funhouse". Trotz Scheidung und deren Verarbeitung im mal wieder unterhaltsamen Video zu "So What!" fs

Trentemöller - Live in Concert
Der Indie-Posterboy der Clubszene hat sein Monsteralbum "The Last Resort" nicht gerade oft live aufgeführt. Alle, die dabei waren, erzählen aber wohl noch ihren Enkeln davon. Diese EP hält fest, dass Schönheit, die Live-Umsetzung von Trentemöllers Musik, und Schrecken, nämlich Rockshow-Atmosphäre inklusive Mitklatschen, im Pop nahe beieinander liegen. fs

MDR Symphony Orchestra Feat. Joy Denalane, Bilal, Dweele & Tweet - The Dresden Soul Symphony (live CD und DVD)
Wer hätte es vor ein paar Jahren gedacht, dass Soul aus Deutschland zum Renner werden könnte. Einen wichtigen Beitrag zu diesem Phänomen geleistet hat Joy Denalane. Sie und ihre Kollegen singen sich durch die größten Hits des Soul begleitet vom MDR Symphonie Orchester. ur

Bloc Party - Intimacy
Neulich schon im Netz, jetzt auch im Plattenladen: Bloc Partys drittes Album ist wie so viele dritte Alben geprägt von der Suche nach Neuem und dem Willen zur Weiterentwicklung. Damit machen sie es sich und ihren Fans nicht leicht, aber dafür bleibt die Band weiterhin spannend. ur

The Cure - 4:13
Nachdem ihr letztes offizielles Album doch sehr schmockig geraten war, besinnen sich The Cure wieder auf ihre Stärken und präsentieren auf 4:13 Pop und ein kleines bisschen Horrorshow.

Jazzanova - Of All The Things
So ganz erschließt sich die Relevanz von Jazzanova mit diesem Album nicht. "Of All The Things" ist so perfekt produziert und immer wieder glatt poliert worden, dass das Album spurlos an einem vorübergeht. Ob das die Jazzgemeinde goutiert? fs

Broadcast 2000 - Building Blocks
Ein echter Geheimtip ist der englische Singer/Songwriter Joe Steer. Noch. Denn mit seinen fein arrangierten Songperlen muss er sich nicht hinter denen eines Devendra Banhart oder Sufjan Stevens verstecken. ur

Broadcast 2000 - Get Up And Go

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