28. November 2008: Die Alben der Woche

Mit Justice, Britney Spears, Mr. Oizo, Take That, The Fireman, Ben from Corduroi, Tom Jones und Panic At The Disco
Die wichtigsten Neuerscheinungen der Woche in der kompakten Tonspion-Übersicht.



Britney Spears - Circus
Was darf diese Frau sich eigentlich noch alles erlauben? Egal, wie durchgeknallt Frau Spears sich heute präsentiert, ihre Musik verkauft sich wie geschnitten Brot. Das liegt zuletzt natürlich einerseits am erstklassigen Produzententeam, die ihr immer die richtigen Songs schreiben, andererseits wohl auch daran, dass sie nach wie vor die am häufigsten gegooglete Person aller Zeiten ist. Die Soap geht weiter. ur

Take That - The Circus
Pop-Zirkus, Teil 2: Die elder statesmen der Boygroups legen das zweite Album seit ihrem Comeback vor und haben damit in ihrer Parallelwelt immensen Erfolg, während Robbie Williams einfach gar nichts mehr zustande bringt. fs

Justice - A Cross The Universe
Gerade machten Bilder im Netz die Runde, die nahelegten Justice würden live "unplugged" spielen. Das Duo fühlte sich sogar bemüßigt die Zweifel persönlich auszuräumen, schließlich will man vor Weihnachten noch sein Live-Album inklusive DVD an den Mann bringen. fs

Mr. Oizo - Lambs Anger
Ein Popjuwel, das Quentin Dupieux da vorgelegt hat. Von Metallica bis Dali, von Bunuel bis LA Style reichen die Referenzen, die Oizo dem Diktat seines Electro-Funk unterstellt. fs

The Fireman - Electric Arguments
Wer hätte gedacht, dass der ergraute Sir Paul McCartney auf seine alten Tage nochmal auf einem Indielabel Musik veröffentlicht, die in ihrer spielerischen Leidenschaft tatsächlich mehr als einmal an die Beatles erinnert. Während es von den Beatles weiterhin keine legalen Downloads gibt, wird seine aktuelle Band übrigens ganz zeitgemäß auch mit kostenlosen MP3s beworben. Na, geht doch. ur

Ben from Corduroi - Fab Guiro!
Die Idee ist nicht neu, und eigentlich ein Trademark von Senor Coconut alias Uwe Schmidt, wer aber so charmant die Beatles nach Lateinamerika verschifft, hat Sympathie verdient. Nebenbei: Gratulation zu 20 Jahren Unique Records. fs

Tom Jones - 24 Hours
Die heute fast schon älteren Damen waren verrückt nach ihm und auch die Generation Golf lag ihm noch mal kurz zu Füßen als Mousse T ihm mit "Sex Bomb" noch einen späten Hit bescherte. Und heute? Tom Jones spricht ihm Fernsehen regelmäßig über Brusthaare und Schönheitsoperationen. Ach ja, eine neues Album gibt es auch noch. Nicht ärgerlich, aber harmlos. Dieser Tiger braucht jedenfalls schon lange keinen Käfig mehr. js

Panic At The Disco - Live From Chicago
Musikalische Zweitverwertung funktioniert nicht nur für Coldplay und Justice (s.o.), sondern auch für Emo-Rocker: nach dem Hitalbum kommt oft das Live-Album mit Demos o.ä. Limited Edition, Best Of usw. - wenn es nicht so kalt wäre, würde man an Releases wie diesem erkennen, dass Weihnachten vor der Tür steht. js

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