30. Januar 2009: Die Alben der Woche

Mit Vanilla Ice, Maroon 5, The Qemists, Klez.e, Moke, The Sight Below und Telefon Tel Aviv
Die wichtigsten Neuerscheinungen der Woche in der kompakten Tonspion-Übersicht.



The Qemists - Join The Q
Mag sein, dass Pendulum und ihr Stadion-Drum´n´Bass momentan in Übersee und im UK groß abräumt. Das ist aber noch lange kein Grund Quatschbands wie The Qemists hierzulande abzuladen. Klingen wie Senser, falls die noch jemand kennt. Und was Mike Patton geritten hat, sich an einem Song zu beteiligen, bleibt wohl auf ewig sein Geheimnis. fs

Klez.e - Vom Feuer der Gaben
Easy listening geht anders. Aber so gehaltvoll erklingt es eben, wenn Kunst und Musik, Klassik und Pomp, Schönheit und Fragilität auf einem Drahtseil Hand in Hand gehen. Ein dramatisches, knisterspannendes Werk in zwölf Akten, das Orchesterpop und Schwermut mit irrsinniger Leichtigkeit vereint und all dieses herzensgut verpackt. bb

Moke - Shorland
Es hat sich mittlerweile herum gesprochen: Moke sind die neue Lieblingsband von Paul Weller. Und klingen auch auch genau so, als wären sie die neue Lieblingsband von Paul Weller. Das ist ja bekanntlich ein Kompliment. Mod-Rock für die Gegenwart. js

Telefon Tel Aviv - Immolate Yourself
Eigentlich sollte man hier ja jetzt etwas über das neue Album des amerikanischen Duos schreiben. Aber manchmal passieren Dinge, die einen schweigen lassen: Am 22.Januar 2009 starb Charlie Cooper, eine Hälfte von Telefon Tel Aviv im Alter von 31 Jahren. fs

Vanilla Ice - ... is back!
Ja, genau der. Mutig ist er, denn auf seinem - nunja, Comeback - interpretiert er HipHop-Klassiker von Public Enemy und Cypress Hill. Viel spannder als dieses Album sich anhört, liest sich allerdings sein Wikipedia-Eintrag. js

Maroon 5 - Call And Response: The Remix Album
Erstaunlicherweise haben Cut Copy "This Love" remixed. Ansonsten natürlich ein Album, dass sich nur pubertäre Fans (gerne auch die schon etwas älteren) als Zugabe ins Regal stellen dürfen. Irgendwo zwischen den Back Street Boys und Rihanna. Aber zugegeben, "Songs about Jane" war ein gutes Debüt, dazu muss man stehen. js

The Sight Below - Glider
Zwischen Ambient und Techno entwirft The Sight Below einen speziellen Wintersoundtrack, wie er von üblichen Après-Ski-Hirnlosigkeiten nicht entfernt sein könnte. Für ruhige Stunden, in denen man in der Musik einfach verschwinden möchte. fs

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