Ade, Kabelsalat: Die besten mobilen Wireless-Lautsprecher im Test

Mehr Sound, weniger Kabel

Vielseitig einsetzbar sind diese kleinen Kraftpakete alle. Ob im Auto, beim Duschen oder als Partybeschallung, kabellose Soundsysteme finden fast überall nützliche Verwendung. Wir stellen euch die 10 besten Wireless Lautsprecher vor.

1. KEF "Muo"

Hochwertige Verarbeitung, exzellenter Sound – auch wenn es mal ein bisschen lauter werden sollte – und das edle Aluminium-Design machen den KEF Muo zum Gewinner unseres Tests. Sowohl in den Tiefen wie auch den Höhen sehr gut ausbalanciert, liefert er einen raumfüllenden Klang, egal in welcher Ecke des Raumes man sich befindet. Mit einem Preis von 349 € sicherlich kein Schnäppchen, ist die Preis-Leistungs-Komponente dennoch aufgrund des kompakt-hochwertigen Kraftpaketes mehr als gerechtfertigt.
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2. JBL "Charge 2+"

Eine Laufzeit von annähernd 18 Stunden und ein intensiver Bass mit beweglichen Membranen an der Seite, der auch in niedrigeren Lautstärkebereich satt abliefert. Das sind die großen Pluspunkte des JBL Charge 2+. Einer der wenigen mobilen Lautsprecher, der wegen seines voluminösen Basses auch Freunden von elektronischer Musik oder HipHop Spaß machen wird. Mit einem Preis von 149 € Euro noch kein Schnäppchen, aber schon erschwinglich, beschleicht einen dabei immer die Angst, dass ob der vielen offen liegenden Ports der garantierte Spritzwasserschutz dort auch wirklich seine Aufgabe erfüllt. Ansonsten ein richtig gutes Soundpaket für Zuhause und unterwegs. 
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3. Bowers & Wilkins "T7"

Qualität hat seinen Preis. Der T7 von Bowers & Wilkins ist genauso preisintensiv wie unser Testsieger, 349 €. Das metallische Design ist schick, und auch der Sound, den das kleine Kraftpaket von sich gibt kann einiges. Einziges Manko ist die empfindliche Kunststoff-Oberfläche und der stark ortsabhängige Klang. Erst bei einer größeren Entfernung entfaltet der T7 seine Stärken. Hält man sich aber in unmittelbarer Nähe des Gerätes auf, ist der Sound recht dünn. Also eher als Ersatz für die alte Stereoanlage, denn als PC-Lautsprecher geeignet.
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4. Bose "Soundlink Mini II"

Ein kleiner aber feiner Alleskönner ist der Bose Soundlink Mini II. Im Vergleich zum Vorgänger wurde nur dezent am Sound geschraubt. Eher wurde Wert auf eine längere Akkulaufzeit (10h, hält aber bei moderater Lautstärke länger durch) gelegt und er kann als Bluetooth-Freisprecheinrichtung genutzt werden. Die auf dem Nachfolger installierten Sprachansagen zum Akkustand lassen sich zum Glück abschalten. Der Bass ist für die kompakten Ausmaße des Gerätes extrem ausgeprägt, klingt im direkten Vergleich zum JBL aber auch etwas künstlicher. Eine kleine, schicke Komplettlösung für alle, die kein Vermögen ausgeben wollen und dennoch Wert auf klangliche und optische Qualität legen. Mit 169 € liegt der Mini II im preislichen Mittelfeld unserer Liste. 
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5. Bang & Olufsen "BeoPlay A2"


Wer den BeoPlay A2 auf der Homeparty laufen lassen möchte, für den wird es zwar ein sehr gutes, aber ein eher kurzes musikalisches Vergnügen. Satte 299 € und dann kapituliert das, zugegebenermaßen optisch bombastisch aussehende Gerät, nach gut sechs Stunden ist Schluss. So lange reicht der Akku gerade einmal, obwohl der Hersteller 24 Stunden angibt. Die Design-Abteilung hat beim ersten Bluetooth Lautsprecher von Bang & Olufsen allerdings ganze Arbeit geleistet. Und auch der volle Sound überzeugt. Egal aus welcher Richtung man das taschenbuchgroße Gerät wahrnimmt, der Klang ändert sich nur kaum. Also Mädels: wer sich eine teure Handtasche leisten kann, kann sich mit dem Beo Play fürs gleiche Geld eine gut klingende Handtasche kaufen, die den Vorteil hat, dass sich darin kein Müll ansammelt.
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6. Marshall "Kilburn"

Der weltbekannte Hersteller von Gitarrenverstärkern liefert mit dem Kilburn auch bei kompakten kabellosen Soundsystemen gut ab. Vom Soundvermögen her solide, besticht der Kilburn vor allem durch sein Retrodesign. Dabei verwendete Marshall die gleichen Potis und Schalter wie bei ihren Verstärkern, unterstützt dadurch das auf Haptik ausgelegte Design - Todesschick! Für eine Party mit Freunden ein absoluter Hingucker, aus soundästhetischer Hinsicht aber eher solide.
Mit den 245 € bezahlt man also vor allem für Optik und Name. Für Gitarren-Fans.
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7. Sony "SRS-X11"

Das Einstiegsmodell von Sony ist wohl der Kompakteste aus unserer Reihe. Für 58 € bekommt man zwar kein High End Produkt mit einem vollen, raumausfüllenden Klangerlebnis, dennoch ist es erstaunlich, was aus so einem kleinen Würfel alles rauszuholen ist. Der Clou: für einen satteren Sound lassen sich die Geräte miteinander koppeln. Stilistisch ist der Würfel Geschmackssache, wird aber problemlos in jeder Ecke der Wohnung, des Autos oder wo auch immer seinen Platz finden.
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8. Teufel BT Bamster

Wie beinahe alle Soundsysteme wurde auch bei Teufel's BT Bamster viel Wert auf Design und Haptik gelegt. Leider ist dabei der Sound im Vergleich zu den Mitbewerbern etwas zu kurz gekommen. Was aber - und das ist das große Plus des Bamster - auch mit dem Preis zu tun hat. Der ist mit 92 € sehr erschwinglich und findet, ob der extremen Kompaktheit, wirklich überall seinen Platz und ist damit das perfekte Gerät für unterwegs.
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9. Canton "Music Box XS"

Die soundästhetische Abstimmung der Music Box XS von Canton ist dem Bose Soundlink Mini recht ähnlich. Die Höhen sind etwas besser austangiert als auf dem Vorgängermodell unseres Platz 4. Bei Maximallautstärke und sehr basslastigen Songs aber dröhnt und wummert es extrem und das auf keine sehr angenehme Art und Weise. Für kleine Räume aber ist die Music Box sehr praktisch. Optisch wirkt sie im Vergleich zum Mini II allerdings etwas sperrig und hölzern, das ist aber wie immer auch Geschmackssache. Preislich liegt das Modell wie das Bose-Soundsystem bei 197 € und das ist im Vergleich zur Leistung der Konkurrenz deutlich zu teuer.
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10. Ultimate Ears "Boom 2"

Stylisch und modern wirkt die UE Boom 2 auf den ersten Blick. Der 360°-Sound der Musikdose ist okay. Bei Hip Hop Tracks stößt sie allerdings, vor allem was Bass und generell die Maximallautstärke angeht, schnell an Grenzen. Eine vernünftige Partybeschallung wird damit also eher schwierig. Zwar lassen sich mehrere Boxen miteinander koppeln, das funktioniert aber mal mehr, und oft weniger gut, sodass man analog nachsteuern muss. Auch kommt es vor, dass die beiden gekoppelten Boxen nicht synchron abspielen, was gelinde gesagt, etwas nervig ist. Mit einem Preis von 149 € rangiert die Boom 2 im gleichen Bereich wie Bose und Canton, liefert aber insgesamt den klar schwächeren Sound.
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Fazit:

Wer guten Sound haben will, muss auch weiterhin viel Geld auf den Tisch legen. Qualität hat ihren Preis, zahlt sich aber über lange Sicht aus, denn im Fall von Musik macht Qualität auch gleich viel mehr Spaß. Wer eine sehr gute kompakte W-Lan Box für zuhause sucht und seine alte Stereoanlage entsorgen will, ist mit dem KEF Muo bestens bedient. Profis kaufen sich gleich zwei davon. 

Wer nur ein mobiles Gerät haben will, das er überall mit hinnehmen kann und sowohl im Bad, in der Küche oder im Büro nutzen kann, ohne dabei Ohrenschmerzen zu bekommen, dem empfehlen wir den JBL Charge 2+. Damit sind sogar kleine Strandpartys möglich, denn der mächtige Wumms und die lange Akkulaufzeit machen auch draußen Spaß.


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