Alle lieben iTunes ???

Der Tonspion Wochenrückblick

Als hätten wir es nicht alle gewusst ?????: iTunes ist und bleibt das beste Download-Portal am digitalen Markt =??????. Das spannendste Internetangebot hingegen ist derzeit das Portal Last.FM, das sich über einen Katalogzuwachs von 1 Million Songs freuen darauf. Die höchste Schadenersatzforderung in der Geschichte des digitalen Musikgeschäfts hat jetzt Youtube am Hals.

Laut einer Studie, die vom US-Marktforschungsunternehmen Ipsos durchgeführt wurde, ist iTunes nach wie vor die bekannteste Marke im digitalen Musikgeschäft. Einen Tick ?bekannter? ist dennoch Napster, kann aber in Sachen Kundenzufriedenheit mit iTunes nicht mithalten. Das spektakulärste Ergebnis liefert aber Myspace: in nur einem Jahr konnte das Social-Networking Monstrum seinen Bekanntheitsgrad von 16 auf 54 Prozent steigern. Daraus zieht Ipsos den Schluss, das Download-Portale neben den Kerneigenschaften ?Preis?, ?breites Angebot?, ?Flexibilität?, ?Easy to Use? und ?Portability? auch neue Services anbieten sollten, um für die Konsumenten attraktiv zu bleiben.

Ein Portal, das solche Services mit Mehrwert anbietet, ist Last.FM. Das Portal, das derzeit rund 15 Millionen Menschen nutzen, hat sich in letzter Zeit still und leise neben Myspace & Co zu einer der spannendsten Internetanwendungen überhaupt entwickelt. Jetzt wird es für Musikfans vielleicht noch interessanter, sich in bei der Last.FM Community einzuklinken, denn The Orchard, Digital Distributor für Independent-Musik aus Übersee, hat einen Katalog von rund einer Million Tracks an das Portal lizensiert. Last.FM hat schon im letzten Jahr Deals mit Warner Music und EMI abgeschlossen. Man sieht, es geht auch ohne Streitigkeiten.

Apropos Streitigkeiten: die Anwälte spitzten schon ihre Stifte, als die Gespräche zwischen VIACOM und Youtube vor einigen Wochen über Content-Lizensierungen scheiterten. Das US-Medienunternehmen, das die Musiksender MTV und VH1 besitzt, verlangte unter anderem von Youtube, dass 160.000 Videos, die nicht freigegeben wurden, vom Videoportal genommen werden. Youtube (aka Google) weigerte sich und hat jetzt eine Schadenersatzforderung wegen Urheberrechtsverletzungen von rund 1 Milliarde Dollar am Hals. Jetzt prophezeien Branchenkenner dem Videoportal ein ähnliches Schicksal, wie es Napster Anfang des Jahrtausends ereilte. (pb)

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