Apparat des Teufels

Sascha Ring im Interview mit Noisey

Noisey.com ist eine junge Videoplattform zum Entdecken neuer Musik. Für gutes Material reist das Team rund um den Erdball, um interessante Künstler und Szenen aufzuspüren und vorzustellen. Tonspion zeigt regelmäßig die neuesten Beiträge. Dieses Mal vor der Kamera: Apparat, der sich auf seinem neuen Album „Devil's Walk“ endgültig von seiner Technovergangenheit verabschiedet.

So weit wie auf „Devil's Walk“ hat sich Sascha Ring alias Apparat noch nie von seinen musikalischen Wurzeln entfernt. Auf dem Berliner Label Shitkatapult begann seine Karriere als Soundfrickler, dessen an Clicks & Cuts geschulten Tracks sehr nach Oval klangen. Später folgte gemeinsam mit Ellen Allien „Orchestra Of Bubbles“, auf dem sich beide mit Songstrukturen auseinandersetzten. Sein Soloalbum „Walls“ markierte dann das vorläufige Ende des Soundtüftlers Apparat, mit Moderat, seinem gemeinsamen Projekt mit Modeselektor fand Sascha Ring dann endgültig auf den Weg, den er auch auf „Devil's Walk“ beschreitet - weg von der Elektronik, hin zur Gitarre und zu einer eigenen Band.

Nur folgerichtig, dass er mit diesem Sound nicht mehr bei Shitkatapult erscheint, dem Label, das er gemeinsam mit T. Raumschmiere Ende der 90er gründete, sondern auf Mute Records - musikalische Heimat von Nick Cave, Moby oder Depeche Mode. Anlässlich der IFA stellte Sascha Ring das Material seines neuen Albums „Devil's Walk“ im Prince Charles in Berlin vor, Noisey war mit der Kamera vor Ort. Dabei ist ein fünfteiliges Feature mit Apparat entstanden, in dem er über seinen Werdegang und sein neues Album spricht.

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