Apple: Geschäft mit Downloads bringt es nicht

Mit einer klaren Aussage, hat Apples Senior Vice President Phil Schiller den Hoffnungen auf ein boomendes Download-Geschäft einen Dämpfer verpasst. "Der iPod macht Geld. Der iTunes Music Store nicht", so Schiller in einem Interview mit CNET News.com.

Apple betreibe den Download Music Store nur, um mehr iPods zu verkaufen und das klappt offenbar auch ganz gut. Alleine die PR-Wirkung des Apple Vorstoßes, die vor wenigen Monaten ihren Download-Shop medienwirksam gelauncht hatten, ist mit Geld kaum aufzuwiegen. Wenn jetzt plötzlich viele Seitenbetreiber und Tonträgerfirmen denken, mit den diversen kostenpflichtigen Download-Diensten komme ein Riesengeschäft auf sie zu, scheint sich gewaltig zu täuschen.

Auch Microsoft stellt offenbar keine hohen Erwartungen ans Geschäft mit legalen Downloads: "Es ist möglicherweise ein Feature, das man als Plattform anbieten kann, aber es sind keine nennenswerten Beträge, die man damit macht", sagte Bill Gates bereits im Juli mit Blick auf den ewigen Konkurrenten Apple. Okay, welche Beträge für Bill Gates "nennenswert" sind, steht wiederum auf einem anderen Blatt. Dennoch sollten diese Aussagen Grund genug sein, sich ernsthafte Gedanken zu machen, ob es wirklich genügt ein paar Shops ins Internet zu stellen, um sich aus der aktuellen Krise zu befreien. "Nur ein Geschäft um downloadbare Musik aufzubauen wäre hart", so Phil Schiller. Er räumte ein, dass Apple für seinen iTunes Music Store derzeit noch draufzahlt. (ur)
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