Apple iPhone: Das Handy neu erfunden?

Steve Jobs präsentiert iPod-Nachfolger

Da versucht die Konkurrenz eben noch das Erfolgsmodell iPod detailgetreu nachzubauen und schon zaubert Apple ein neues Wundergerät aus der Tasche: das iPhone. Apple-Chef Steve Jobs kündigte bei der Vorstellung des mobilen Alleskönners schon einmal die Revolution des Handymarktes an.

Das auffälligste Merkmal des neuen iPhones: statt einer Tastatur besteht das gesamte Gerät aus einem Bildschirm. Bedient wird es über berührungsempfindliche Sensoren, ähnlich einem Touchscreen. Es gibt nur noch einen einzigen Knopf zum Ein- und Ausschalten. Mit dem iPhone soll man telefonieren, fotografieren, mailen, surfen und Termine verwalten können. Damit rückt Apple von seinem bisherigen Standpunkt ab, dass ein MP3 Player nicht mehr können müsse, als MP3s abspielen, schließlich koche ein Toaster ja auch keine Eier.

Doch frei nach dem Motto "was interessiert mich mein Geschwätz von gestern", kündigte Jobs gleich noch eine Kooperation mit den Internetgiganten Google und Yahoo an, die mit dafür sorgen sollen, dass das iPhone nicht nur Handy, sondern ein vollwertiger Mini-Computer mit einfach zu bedienender Mail- und Suchfunktion wird. Außerdem wird sich das Gerät automatisch in bestehende W-Lan-Netzwerke einklinken können, so dass kostensparende Internettelefonie möglich sein wird.

Das Apple iPhone - Handy, MP3 Player und Mini-Computer in einem

Das iPhone wird - genauso wie der iPod - zunächst nur im oberen Preissegment angeboten. Im Juni 2007 sollen die ersten Geräte in den USA mit 4 GB Speicher ab rund 500 Dollar zu haben sein. Zum Weihnachtsgeschäft soll das Handy, auf dem erstmals das Apple-Computer-Betriebssystems Mac OS X installiert wird, auch nach Europa kommen. Auf der Firmen-Homepage gibt es schon vorab eine vielversprechende Präsentation zu sehen, die nicht nur eingefleischten Apfel-Fans Appetit machen wird. 

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