Apple meldet Rekord-Downloadzahlen

Geschickte PR oder echte Revolution? Apple meldet für seine neuartige Download-Plattform "iTunes Music Store" über eine Million kostenpflichtige Downloads in nur einer Woche verkauft zu haben. Und das obwohl der neue Servcie nur Mac-Nutzern aus den USA zugänglich ist...

Viel war spekuliert worden im Vorfeld, nachdem Apple-Chef Steve Jobs ein revolutionäres System für den Musikvertrieb im Internet angekündigt hatte. Ganz so revolutionär ist es nun nicht ausgefallen und bei 99 Cent pro Download auch nicht gerade billig, dennoch hat es einige entscheidende Vorteile gegenüber anderen kostenpflichtigen Angeboten: die erworbenen Files können beliebig oft für private Zwecke auf CD gebrannt werden und dürfen auch auf drei weitere Mac-Rechner überspielt werden. Außerdem kann man auf einfache Art und Weise gleich komplette Alben auf seine Festplatte holen.

Apple hatte alle großen Plattenfirmen für seinen neuen Dienst ins Boot geholt. Universal-Chef Doug Morris gab als Maßstab für einen erfolgreichen Start eine Million Downloads pro Monat an, die Erwartungen wurden also anscheinend weit übertroffen. Ende des Jahres soll der Dienst auch Windows Nutzern zugänglich gemacht werden, schließlich hat Apple nur einen Marktanteil von 3 Prozent am weltweiten PC-Markt. Zudem will Apple für seinen MP3 Player iPod neue Käuferschichten erschließen. Wann der iTunes Music Store auch hier öffnet, ist noch nicht bekannt. Ein Testbericht zum Downloadangebot von Apple folgt in Kürze. (ur)

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