Ausspioniert: Snax

Fünfmal nachgefragt beim popmusikalischen Cosmopolit

Tonspion-Redakteur Jan Schimmang stellt auf Tonspion regelmäßig verschiedenen Künstlern immer die gleichen fünf Fragen – und erhält jedes Mal andere Antworten. Diesmal mit Snax.

[Was läuft gerade in deinem MP3-Player?]

Viel, sehr viel. Ich höre zum Beispiel wirklich gerade Black Metal. Ich bin da echt eingestiegen. Ich mag das, weil es eigentlich überhaupt nichts damit zu tun hat, was ich gerade mache. Ist ziemlich extrem, in jeder Richtung ? durchaus beeindruckend.

[Dein Album in drei Sätzen?]

Oh, man. Das ist die letzte Frage, die ein Musiker beantworten möchte. (Nach einiger Überlegung:) Es ist ein Liebesbrief, an wen auch immer du ihn adressieren möchtest.

[Wie würdest du die Musikbranche verändern?]

Eine Menge, auf jeden Fall. Das es beispielsweise so lange dauert bis man bezahlt wird, da müsste man ein bisschen nachhelfen (lacht). Nein, aber es geht nicht ums Geld. Vielmehr darum, dass irgendwie alles so lange dauert. Ich bin sehr ungeduldig. Wenn ich etwas fertig gebracht habe, möchte ich es am besten gleich veröffentlichen. Ich habe eigentlich keine Lust, mich nach der ganzen Promo-Machinerie zu richten.

[Welche Frage würdest du endlich gerne mal gestellt bekommen?]

Was ist dein liebstes Schimpfwort?

[Wie würde deine Antwort auf eben diese Frage lauten?]

Cunt. Ich glaube, das ist mein liebstes Schimpfwort.

___

Snax dürfte aufmerksamen Clubgängern u.a. durch sein Projekt Captain Comatose bekannt sein, dass er gemeinsam mit dem befreundeten Musiker Khan in New York ins Leben gerufen hatte. Ende August erscheint das zweite Soloalbum ?Love Pollution? des Neu-Berliners auf TNT Records. Im September ist er mit Jamie Lidell auf Tour. (js)

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