Bumble: Tinder meets Spotify

Dating App zeigt den Musikgeschmack des potenziellen Dates

Die neue Dating-App Bumble vereint Dating und Musik. Dem potenziellen Date wird die Spotify-Playliste des jeweiligen Gegenübers angezeigt. 

“Musik hat über Generationen Menschen zusammen gebracht und ist oft ein Indikator dafür, ob man mit einem potenziellen Freund klarkommt." (Bumble)

Was sagt der Musikgeschmack über einen Menschen aus? Richtig: nicht besonders viel. Natürlich gibt es gewisse Ähnlichkeiten zwischen Leuten, die sagen wir auf Heavy Metal oder Techno abfahren. Aber ob man jetzt auf Ed Sheeran oder Udo Lindenberg steht, sagt rein nichts über einen Menschen aus. Und ist auch nicht so wichtig.

Für wen der Musikgeschmack trotzdem darüber entscheidet, ob man sich auf jemanden einlassen will (natürlich soll es auch Leute die tatsächlich den ganzen Tag Schlager hören), dann kann man das zumindest schon vor einem Date herausfinden. 

Bumble will Paare oder auch Freunde mit Hilfe von Musik zueinander führen. Aber auch ansonsten unterscheidet sich die App in ein paar Details von Tinder: Nur die Frauen dürfen hier den ersten Schritt machen.

Wenn sie innerhalb von 24 Stunden nach der Verlinkung keinen Kontakt aufnimmt, verfällt die Verlinkung. Offenbar sind manche Männer einfach ein bisschen zu aufdringlich in Dating Apps?

Allerdings gibt es eine Ausnahme bei dieser Einschränkung: bei homosexuellen Verbindungen dürfen beide Seiten direkt losflirten. 

Die Spotify Option ist derzeit in Deutschland noch nicht verfügbar. 

Bumble ist kostenlos in den diversen App Stores zu haben.

Wer gute Musik braucht, um sich bei Bumble interessant zu machen, kann unsere "Alben des Jahres 2016" bei Spotify abonnieren.


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