Burnstation: CD-Brennstation für den Straßeneinsatz

Fahrbarer Untersatz für das Verteilen von Netlabel-MP3s
Das spanische Kunstprojekt Platoniq schiebt mit der Burnstation ein Soundsystem auf die Straße, mit dem Musiker nicht nur Musizieren, sondern Benutzer auch CDs brennen können. Die Musik liefern hierbei verschiedene Netlabels, die die eigenen Sounds unter einer Creative Commons-Lizenz frei zum Brennen zur Verfügung stellen.

Angeschoben und initiiert wurde das Burnstation-Station-Projekt von Olivier Schulbaum und Ignacio Garcia. Dabei lässt sich die Burnstation am besten als ein rollender Untersatz für Netzmusik beschreiben. Während auf der einen Seite ein Musiker zum Beispiel seinen Laptop an das Soundsystem anschließen kann, können auf der anderen Seite Musikliebhaber das Archiv der Burnstation durchwühlen.

Ausgerüstet für das Hören der Musik ist die Burnstation dabei mit drei Monitoren plus Kopfhörer plus Joypads. Gleichzeitig können somit drei Benutzer die Musik anhören und für eine eigene CD auswählen, die anschließend gebrannt werden kann. Sämtliche Software für das Abspielen und Anzeigen der Informationen basiert hierbei auf Open Source-Produkten. Kein Wunder also, dass die Burnstation auf der vergangenen Wizard of OS-Konferenz eines der Highlights war. Denn das Projekt vereint gleich mehrere Disziplinen, die sich mit freien Inhalten auseinander setzen ? so wie die Konferenz.

Während das System auf freier Software basiert, kommen die freien Inhalte von Netlabels. Dazu gehören unter anderem bekannte Netlabels wie Thinner, Jahtari, Hippocamp oder Phonocake. Das Projekt belegte auf der vergangenen Transmediale sogar den zweiten Platz. Und weil es auf freien Inhalten basiert, kann theoretisch jeder sich selbst eine Burnstation basteln oder sich einfach mal die Bilder zu Gemüte führen. (mo.)

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