Datenbank für kopiergeschützte CDs eröffnet

Das Computermagazin c`t hat soeben eine Datenbank eröffnet, in der frustrierte CD Käufer eingeben können, welche CDs mit Kopierschutzmechanismen versehen sind und deshalb Probleme beim Abspielen verursachen. So soll man sich bereits vor dem Kauf über mögliche Probleme informieren können.

"Un-CDs" nennt die c`t kopiergeschützte CDs und tatsächlich hat eine kopiergeschützte CD mit dem ursprünglichen Datenträger CD nicht mehr viel zu tun. Durch eingebaute "Fehler" können die Songs nicht mehr kopiert und auf CD-Rom Laufwerken nicht mehr abgespielt werden. Inzwischen wird die Mehrzahl der CDs von großen Plattenfirmen mit einem Kopierschutz ausgeliefert. Doch nicht alle kopiergeschützten CDs werden ausreichend gekennzeichnet, so dass sich der Konsument am Ende wundern muss, warum er seine neue Grönemeyer CD nicht auf seinen neuen MP3 Player überspielen kann.

Im CD-Register von c`t können User ab sofort eingeben, mit welchen CDs es welche Probleme gab. Denn bisher gibt es auch keinen einheitlichen Standard für einen Kopierschutz, so dass durchaus unterschiedliche Probleme auftreten können. Bisher findet man, ausser den üblichen Verdächtigen (Grönemeyer und Co.), noch nicht besonders viele Titel in der Datenbank.
Genau so, wie der Kopierschutz der Industrie, funktioniert auch so eine Datenbank nur, wenn alle mitmachen. Eingaben oder Abfragen können ab sofort unter www.heise.de/ct/cd-register/ gemacht werden. (ur)

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