Die besten In-Ear-Kopfhörer für jeden Geldbeutel

Musik direkt in den Ohren

In-Ear-Kopfhörer sind dezent, leicht zu transportieren und stehen der On-Ear-Variante klanglich meistens in nichts nach. In dieser Liste stellen wir die besten In-Ears aus jeder Preisklasse vor.

In-Ear-Kopfhörer bieten viele Vorteile gegenüber von klassischen Bügelkopfhörer, die klobig auf dem Kopf sitzen: Sie sind deutlich dezenter, schirmen zuverlässig Umgebungsgeräusche ab und sind gerade beim Sport durch ihr geringes Gewicht und den meist satten Bass die erste Wahl.

Hier ist unsere Liste mit den passenden In-Ears für jede Größe des Geldbeutels:

Circa 30 Euro: Sennheiser CX 300 II Precision In-Ear-Kopfhörer 

Sennheiser CX 300 II Precision (Bild: LadenZeile)

Aus langjähriger eigener Erfahrung können wir sagen: der Sennheiser CX 300 II Precision ist ein solider In-Ear-Kopfhörer ohne große Highlights, aber auch ohne große Schwächen. Der Klang ist rund und etwas basslastig, wem das zu viel ist, hilft mit Equalizer nach. Ein Volume-Regler (normalerweise die erste empfindliche Sollbruchstelle bei so einem In-Ear) ist nicht vorhanden. Die Klinke ist extra verstärkt und geht durch den Knick auch nicht so schnell kaputt. Bei uns tut das Teil seit Jahren zuverlässig seinen Dienst, obwohl es meistens irgendwo in der Hosentasche zusammengeknüllt transportiert wird und fein säuberlich aufgerollt nicht in dem mitgelieferten Etui. Sogar als Ohrstöpsel. wenn man im Flugzeug oder in der Bahn einfach mal seine Ruhe haben will, eignet sich der Hörer. Wer braucht da noch Noise-Cancelling?

Circa 30 Euro: Sony MDR-EX450AP

Die Sony MDR-EX450AP zeigt mit seinem Alu-Gehäuse, dass eine schicke Optik nicht zwangsläufig viel Geld kosten muss. Die Kopfhörer kommen mit vier unterschiedlichen Passstücken für den Gehörgang, so dass eigentlich für jeden etwas passendes dabei sein müsste. Lediglich für kleine Ohren könnte das vergleichsweise große Gehäuse der In-Ears von Sony zum Problem werden. Klanglich machen die MDR für den Preis eine gute Figur: Der Sound ist insgesamt sehr ausgewogen mit einer leichten Bevorzugung der Bässe. Aber wen stört das schon?

Circa 50 Euro: Sony MDR-XB70AP

Auch in der Preisklasse um 50 Euro kann Sony überzeugen. Denn die MDR-XB70AP bieten vor allem das, was die meisten von In-Ears erwarten: Bass satt. Der kommt aus dem wieder vergleichsweise großen Alu-Gehäuse nämlich zu jeder Zeit schön knackig und trocken. Wie auch beim günstigeren Modell für 30 Euro, legt Sony vier unterschiedliche Passtückgrößen dazu.

Circa 75 Euro: Sennheiser Momentum M2

Für 75 Euro bietet der Momentum M2 von Sennheiser nochmal ein bisschen mehr. Die Hi-Fi-Schmiede verspricht, dass in der gesamten akustischen Kette innerhalb der Wandler kein Plastik zum Einsatz kommt, sondern hochwertiger Edelstahl. Dadurch klingen die Momentum M2 extrem ausgewogen und zeigen nahezu keine Präferenzen für einzelne Frequenzbereiche. Wer also auch gerne mal unterwegs Klassik hören möchte, ist hier sehr gut bedient. Das zusätzliche Gewicht in der Wandlerstrecke spart Sennheiser durch ein leichtes Kunststoffgehäuse wieder ein, dass aber trotz des Materials sehr schlicht und edel aussieht.

Circa 90 Euro: RHA MA750i

Statt auf Leichtmetall setzt RHA mit diesen In-Ears auf eine Edelstahlgehäuse, was die MA750i unglaublich robust wirken lässt. Damit das zusätzliche Gewicht beim Tragen nicht unangenehm wird, sind die Kabel der Kopfhörer so ausgelegt, dass sie hinter dem Ohr verlegt werden können und den Gehörgang damit entlasten. Auch die Kabelteilung und der Multifunktionstaster sind mit Metall verstärkt und wirken sehr solide. Zu den In-Ears legt RHA satte zehn Passtücke dazu: Acht herkömmliche aus Silikon und zwei paar Comply-Schaumaufsätze, die sich dem Ohr individuell anpassen. Klanglich hält der MA750i, dass was man für 90 Euro auch erwartet: Die Höhen und Mitten sind angenehm ausgewogen und im Bass geht’s ordentlich zu Sache.

Circa 100 Euro: Bose SoundTrue Ultra

Mit den SoundTrue Ultra liefert Bose die perfekten Kopfhörer, für diejenigen, die zwar gerne In-Ear-Kopfhörer hätten, es aber unangenehm finden, diese im Gehörgang zu tragen. Mit speziellen Aufsätzen, die die Kopfhörer fest in der Windung der Ohrmuschel fixieren, sind die In-Ears von Bose beim Tragekomfort unübertroffen. Damit, durch den hervorragenden Klang über alle Frequenzbereiche und eine wasserfeste Bauart ist der SoundTrue Ultra der perfekte Sportkopfhörer, für Leute, die bereit sind auch etwas mehr Geld für In-Ears auszugeben.

 

Fazit:

Der perfekte Sound ist immer eine Geschmacksache. Die Sennheiser Momentum M2 bieten einen ausgewogenen Sound, die Sony MDR-XB70AP einen eher basslastigen. Das ist Fakt. Welcher der beiden Kopfhörer allerdings wirklich “besser” ist, hängt immer von den eignen Vorlieben ab. Am Ende hilft ausprobieren und Testhören am meisten.

Außerdem bedeutet auch bei In-Ear-Kopfhörern teuer nicht zwangsläufig besser. Oft entscheidet über einen guten Klang viel mehr die Auswahl des richtigen Passtückes als der Preis. Deswegen ist es immer wichtig zu beachten, wie viele unterschiedliche Größen die Hersteller beilegen und möglichst viele Modelle zu testen.

Tipps:

  • Auch wenn der eigene Körper im ersten Moment völlig symmetrisch scheint, kann durchaus sein, dass du für das Linke und Rechte Ohr unterschiedliche Aufsätze brauchst. Das rumprobieren mit den kleinen Plastikstöpseln kann sich klanglich definitiv auszahlen.
  • Wer weiß, dass er die Headset-Funktion der Kopfhörer voraussichtlich nicht nutzen wird, kann beim Verzicht darauf richtig sparen. Die meisten Hersteller bieten eine funktional entschlackte Version der Kopfhörer für deutlich wenig Geld an.
  • Lautstärke-Regler an In-Ear-Kopfhörern sind neben den Klinken meistens die ersten Stellen mit Wackelkontakt. Wer nicht unbedingt einen Lautstärke-Regler braucht, sollte darauf verzichten. Außerdem sollte der Klinkenstecker stabil gut verstärkt sein, da er viel in der Hosentasche aushalten muss.
  • Unbedingt beachten: Nicht alle Kopfhörer mit Multi-Funktionstaster sind sowohl mit Android als auch mi iOS kompatibel. Meistens ist das allerdings vom Hersteller vermerkt. Um böse Überraschungen zu vermeiden, ist eine kurze Nachfrage zu dem Thema beim Kauf trotzdem zu empfehlen.

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