Die fünf besten On-Ear-Kopfhörer für unterwegs

Es gibt was auf die Ohren

Schick aussehen ist die eine Sache. Aber als Musiker und Musikfan will man bei seinem Kopfhörern auch klanglich nichts falsch machen. Diese fünf Bügelhörer jedenfalls klingen alle dermaßen gut, dass keine Wünsche offen bleiben.

1.) JBL Synchros S700, um 350 Euro

JBL gehört sicher zu einer der bekanntesten Marken für Pro-Audio. Der aktive Synchros S700 von JBL nutzt die professionellen Audio-Systeme als Vorbild. Mit eigener Verstärkung, von einem wieder aufladbaren Li-Ionen-Akku mit Energie versorgt, liefert der Kopfhörer einen wahnsinnig ausgewogenen Sound mit überzeugender Bass-Performance. Kein DJ-Hörer, sondern durch und durch der musikalischen Neutralität verpflichtet. Daumen hoch!

2.) B&W P7, um 400 Euro

Lammleder, Edelstahl, Aluminium – der schicke On-Ear von Bowers&Wilkins geizt nicht gerade mit optischen und haptischen Reizen. Das ultraweiche Leder liegt so angenehm weich auf den Ohren, dass es echt schwer fällt, den Hörer wieder abzusetzen. Warum sollte man auch? Ein Hammer Bass, richtig wuchtig und saftig, mit absolut passenden, warmen Mitten. Die Höhen sind dezent genug, um auch gerade bei langen, langen, langen Hörsessions nicht irgendwann zu überfordern. Perfekt für Jazz, Rock und Folk.

3.) B&O Play H6, um 400 Euro

Die Skandinavier haben es halt drauf: ein Kopfhörer, so lässig chic wie ein Ingrid-Bergmann-Film, und mit einem nordisch klaren, akkuraten Klang. Super Verarbeitung trifft auf super Klangabstimmung: der Kopfhörer ist zwar geschlossen, d.h. der Sitznachbar in der U-Bahn kriegt nur bei selbstmörderisch hohen Lautstärken was von der Musik mit, aber er bietet den akustischen Raum wie ein offener Kopfhörer. Soll heißen, er klingt so, als würdest du gerade vor einer echt guten Anlage sitzen und nicht mit dem Kopfhörer in der U-Bahn...

4.) Ultrasone Performance 860, um 300 Euro

Der Performance 860 von Ultrasone trickst ein bisschen. Seine Schallwandler sitzen interessanterweise nicht genau mittig hinter der Stoffabdeckung des Hörers. So bekommt der Schall auf seinem Weg zum Innenohr ein paar extra Reflexionen spendiert, die der Musik mehr Raum geben sollen - Ultrasone nennt das S-Logic Plus. Und tatsächlich klingt der Ultrasone Performance 860 für einen geschlossenen, ohrumschließenden Kopfhörer erstaunlich offen und vor allem im Hochton spektakulär detailreich. Dazu ist er schnell, temporeich und dynamisch.

5.) Beyerdynamic T51p, um 250 Euro

Tesla ist nicht nur ein Auto, Tesla ist der Entdecker der magnetischen Flussdichte. Was das mit dem Kopfhörer zu tun hat? Drinnen stecken Ringkernmagnete, die genau diese Flussdichte effektiv nutzen. Dadurch wird eine unfassbar tolle Dynamik und Power erzeugt, dass einem die Musik nur so um die Ohren wirbelt. Toller Nebeneffekt: durch den hohen Wirkungsgrad muss man Smartphone & Co. nicht mehr ganz so doll aufdrehen und spart Akku. Und der Klang ist von Bass bis Höhen bestens differenzier- und durchhörbar.

Christine Tantschinez

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