Die größten Homo-Hymnen aller Zeiten

Unsere Playlist zum Internationalen Tag gegen Homophobie

Am 17. Mai ist der internationale Tag gegen Homophobie, Transphopie und Biphobie und zur Feier des Tages haben wir eine Playlist mit den größten Gay Classics von Judy Garland bis Years & Years. 

Spotify Playlist: Die größten Homo-Hymnen aller Zeiten

Als Schwulenikone Judy Garland 1969 starb trauerten und feierten viele Schwule, Transen und Lesben in der folgenden Nacht in den einschlägigen Bars des Greenwich Village in New York. Bei einer der üblichen Polizei-Razzias wehrten sich die Besucher des Stonewall Inn in der Christopher Street erstmals gegen die homophoben Attacken der Polizei und setzten Generationen von Schwulen, Lesben, trans- oder bisexuellen Menschen ein Zeichen, dass man für sich selbst einstehen und sichtbar werden muss, um seine Rechte durchsetzen zu können.

Seitdem wird in fast jeder größeren Stadt der westlichen Welt der Christopher Street Day gefeiert, eine bunte Parade, die inzwischen mehr Party als Demonstration ist. Doch das könnte sich bald wieder ändern, denn in vielen Ländern schlägt das Pendel derzeit wieder zurück und andere Lebensformen werden wieder stark eingeschränkt, so wie in Tschetschenien, wo im Jahr 2017 wieder Konzentrationslager für Homosexuelle errichtet wurden.

Am internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie erinnern wir mit unserer Playlist daran, wie lang der Weg von Judy Garland bis zu den aktuellen offen schwulen Helden Years & Years war und feiern mit den größten Hymnen der Schwulenbewegung gegen die Unterdrückung an. 

Auch in Deutschland ist die latente Homophobie nach wie vor weit verbreitet, was man vor allem daran erkennen kann, dass eine zentrale Forderung des Verfassungsgericht von der aktuellen CDU-geführten Bundesregierung und der Kanzlerin nach wie vor nicht politisch umgesetzt wurde: die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare. Dabei reichte ein kurzer Blick ins Grundgesetz, um die Rechtswidrigkeit dieses Zustands zu erkennen: 

„Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“ (...) „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden."

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