Die iPhone-Alternativen

Wired stellt hackerfreundliche mobile Multimediageräte vor
Zum Weihnachtsgeschäft soll Apples neues iPhone auch in Deutschland auf den Markt kommen. Doch wer das stylische Gerät kaufen will muss auch einen Mobilfunkvertrag der Telekom abschließen. Wired stellt einige Alternativen zum iPhone vor, die den Nutzern alle Freiheiten lassen.

Während das iPhone für sein innovatives Konzept überall schwer gelobt wird, muss sich Apple dennoch in den USA mit heftiger Kritik herum schlagen. Da man das Gerät nur in Verbindung mit einem Mobilfunkvertrag vertreibt, versuchen Hacker derzeit alles, um diese Zwangsverbindung auszuschalten.

Doch es gibt auch zahlreiche Geräte, die den Nutzern nichts vorschreiben wollen und sogar auf OpenSource-Software zugreifen. Einige davon sehen sogar ganz schick aus wie das Neo1973, das demnächst auf den Markt kommen soll. Es handelt sich dabei um ein Quad-Band-Handy mit Touchscreen, GPS, Bluetooth und 2.8 Inch-Display. Einziges Manko könnte eventuell sein, dass die Software noch keine fehlerfreien Telefonate zulässt. Für ein Handy ist das natürlich ein Problem.

Kein Problem mit dem Telefonieren hat das Qtopia Greenphone, das ebenfalls auf OpenSource basiert. Allerdings steht das bisher eher noch ganz am Anfang der Entwicklung und lässt mit einem Preis von 700 Dollar sogar noch das iPhone im Vergleich als Billigheimer dastehen. Dafür kann man sich sicher sein, dass so ein Gerät sonst keiner besitzt.

Wer nicht ganz so viel Wert auf Exklusivität legt, könnte am superstylischen Mylo von Sony seinen Gefallen finden. Der sieht eher aus wie eine tragbare Playstation und ersetzt mit seiner Tastatur wohl jedes Notebook. Doch das Problem hier ist, dass man derzeit nur über Skype telefonieren kann. Das ist zwar super günstig, dafür ist man aber auch super selten erreichbar.

Besser ist da schon das Nokia N800, mit dem man tatsächlich auch telefonieren kann(!) und an dem bereits viele Entwickler herumbasteln. Auch hier ist alles drin, was man von einem echten iPhone Konkurrenten erwarten muss, außer eben ein unnötiger Mobilfunkvertrag.

Eher keinen Designpreis werden die OpenSource Phones von D-Link, Motorola oder Road gewinnen. Und das Design ist doch der große Verkaufsvorteil von Apple, oder etwa nicht? Wer interessiert sich denn schon für Technik?

Wer diese Frage mit "ja" beantworten kann, für den ist das Do-it-yourself-Phone TuxPhone vielleicht interessant. Dieses kommt eher als Bauplan, denn als fertiges Mobilfunkgerät daher und sieht eigentlich nur dann wirklich vorzeigbar aus, wenn man es in einen Strumpf steckt. Dafür ist es komplett OpenSource und wird nicht von einem kommerziellen Unternehmen betrieben.
 
Udo Raaf / Tonspion.de

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