Die neue Deutschrap-Elite: Kurdo

Neue Serie: Deutschsprachige Hip-Hop-Künstler, die man im Auge behalten sollte

Der hiesigen Rap-Szene geht es derzeit so gut wie nie, allerorts sprießen vielversprechende Nachwuchstalente aus dem Boden. Wir stellen euch in unserer neuen Serie junge Künstler vor, die vielleicht schon bald den Ton angeben in Hip-Hop-Deutschland. Heute: Kurdo.

Kurdo

Homebase: Heidelberg
aktiv seit: 2011
 

Kurdo ist ein echter Durchstarter: Nach einer kurzen und (leider) fruchtlosen Episode mit Haftbefehls Azzlackz gelang ihm Anfang 2014 mit seinem Debüt "Slum Dog Millionaer", für das er prominente Unterstützung von unter anderem Eko Fresh, Nazar und Kontra K gewinnen konnte, auf Anhieb der Sprung in die Top Ten der Charts. Das Album gilt sowohl künstlerisch als auch kommerziell als eines der Highlights des Jahres.

Mit diesem Erfolg im Rücken veröffentlichte der Heidelberger genau ein Jahr später sein zweites Album "Almaz" auf seinem frisch gegründeten eigenen Label Almaz Musiq und konnte mit der gelungenen Mischung aus Gangster und Gefühl seinen Erstling noch überbieten: Platz 3 in Deutschland, Platz 1 in der Schweiz.

Der 25-Jährige hat ein Faible für eine gewichtig-ernsthafte Atmosphäre und ein Händchen dafür, für die Umsetzung seiner Vision die richtigen Produzenten anheuern. Kurdo will hoch hinaus, und mit seinem Arbeitsethos wird er das zweifellos auch schaffen.

Video: Kurdo - "Meine Welt" ("Almaz", 2014)

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