Ein Portal für Musikfans!

Lieblingsplatte von The Faint? Schau mal zu MOG
Noch ist MySpace der Platzhirsch unter den Social-Network-Seiten. Etliche Epigonen stehen allerdings schon in der Warteschlange und wollen den Großen wie MySpace oder YouTube an den Kragen. Nur wer ist schon auf Plagiate scharf? Ein Portal sticht heraus: MOG nennt sich die Seite und wer neugierig ist, was The Faint oder Deathcab for Cutie über ihre Lieblingsplatten zu erzählen haben, ist hier gut aufgehoben.

MOG unterscheidet sich von vielen anderen Portalen dadurch, dass in erster Linie Musik im Vordergrund steht. Ob nun als Band oder als Konsument: die Möglichkeit, sein Musikfantum auf verschiedenen Wegen auszuleben, das Tratschen über Bands und zahlreiche Features, musikalische Vorlieben auszutauschen, macht dieses Portal um einiges interessanter als derzeitige Konkurrenten.

Im Grunde genommen ist MOG nichts anderes als eine Ansammlung hunderter MP3-Blogs. Diese Blogs müssen aber erst durch Anlegen eines Profils erstellt werden. Der Kern der Plattform besteht aus dem Tool Mog-o-Matic, eine Software, die die Festplatte durchsucht und ein Geschmacksprofil erstellt. Auf den Resultaten, die beim Durchsuchen der Festplatte erzielt werden, setzen alle weiteren Funktionen auf.

Und diese ähneln teilweise Last.FM, einem Musikempfehlungsservice, von dem einige Branchenkenner behaupten, dass es im nächsten Jahr seinen großen Durchbruch schaffen wird. Natürlich kann man sich auch wieder etliche Freunde zusammenklicken, nur nennt sich das in diesem Falle ?Trusted Mog?. Auch viele (mehr oder minder interesssante) Infos kann man rund um seine Person im MOG-Profil anlegen. So kann ein Nutzer anderen Moggern mitteilen, was das erste Konzert war, das man besucht hat oder welches das erste Album (vergisst man doch nie!) war, das man gehört hat. Playlists lassen sich erstellen und so ganz nebenbei kann man seinen eigenen Blog natürlich auch mit langen Postings auffetten.

MOG kann also für Musikfans und Bands eine echte Alternative sein. Vor allem wenn sich Mike Watt über seine neueste musikalische Schwärmerei auslässt oder The Faint erzählt, warum sie die 70er Jahre Prog-Rocker Yes geil finden, hat das durchaus seinen Reiz. (pb)

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