Golden Globe: Meryl Streep verurteilt Trump in ihrer Dankesrede

"Gewalt animiert zu Gewalt"

Am Sonntag wurde Meryl Streep bei den Golden Globes für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Ihre Rede nutzte sie nicht für leere Dankesphrasen, sondern ein politisches Statement gegen Donald Trump.

Nachdem sich die Schauspielerin kurz und bündig für ihre Auszeichnung mit dem "Cecil B. Demille"-Award bedankte, schwenkte sie schnell um, zu wichtigeren Themen. Oder nach ihrer Aussage zur nachdrücklichten Perfomance des Jahres – einem Auftritt vom zukünftigen Presidenten Trump, der während einer seiner Reden in der Vergangenheit die Behinderung eines körperlich eingeschränkten Reporters nachäffte.

"Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle".

Es war definitiv keine gute Perfomance und trotzdem hat sie genau die erreicht, die sie erreichen sollte. "Es hat mein Herz gebrochen als ich es gesehen habe, und ich kann es noch immer nicht aus meinem Kopf bekommen. (...) Dieser Instinkt, andere zu demütigen - wenn es von jemandem in der Öffentlichkeit vorgemacht wird, von jemand Mächtigem, dann zieht sich in den Alltag von uns allen."

Streep fährt fort, indem sie aufzeigt,weswegen die Gäste des Golden Golden Globe zur Zeit wohl die verachtetste Personengruppe der USA ist. "Überlegt mal: Hollywood, Fremde und die Presse. [...] Wenn wir die alle rauswerfen würden, dann bliebe uns nichts außer Football Mixed Martial Arts – und das ist nun wirklich keine Kunst!" Das Trump bekennender Fan des Kampfsports ist, wird in diesem Statemant wohl kein Zufall sein.

Die Provokation und Kritik scheint gesessen zu haben, denn Trump reagiert prompt und plump, wie erwartet. Natürlich auf Twitter:

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