Hingeschaut: Das neue Video von The Kooks

Ein Vorgeschmack auf das, was es zu beweisen gilt

Im vierten Jahr ihres Bestehens bringen „die Spinner“ von The Kooks nun ihre Bewährungsprobe unters Volk. Ihr Debütalbum „Inside In/Inside Out“ erreichte mehrfach Platin und die Band wurde förmlich überschüttet mit Lob und Auszeichnungen. Mit anderen Worten: Der Hype hat die Latte ziemlich hochgelegt!

Ob „Konk“, das Zweitwerk des Quartetts, diese Latte mühelos überwinden wird und ob der Nachfolger dem Vorgänger das Wasser reichen kann, muss sich zeigen bzw. hören lassen.

Das erste Herantasten und Aufwärmen für den großen Sprung über die hochgelegte Latte klingt aber durchaus sprunggewaltig und mitreißend. Mit neuem Bassisten und unmissverständlichem Elan bohrt sich „Always Where I Need To Be“ ins musikalische Gedächtnis und kann mit schlichten Mitteln in kaum zu überbietender Kürze überzeugen. Eingängig und mit laszivem Kooks-Charme spazieren und spielen The Kooks in diesem Video an diversen Orten in New York ihren Stiefel herunter, ohne ein Plagiat ihrer selbst zu sein. Luke Pritchard macht dabei natürlich wieder eine sehr gute Figur, singt ausschließlich, passioniert und markant. Passt soweit also alles.

Mit dem Song und Video „Always Where I Need To Be” zeigen The Kooks, dass sie nicht völlig ohne Grund gehypt wurden – und zudem belegen sie auch, dass ein guter Popsong nicht zwangsläufig 3 Minuten 30 Sekunden lang sein muss, sondern gern auch 50 Sekunden weniger auf der Uhr haben kann. Den Rest müssen die weiteren elf Tracks dann im April beweisen.

Zum Video ...

Björn Bauermeister | Tonspion.de


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Hello, What's Your Name?

The Kooks - Hello, What's Your Name?

We Are Electric. Leider.
Die Veröffentlichung von "Listen", dem letzten Album der Briten, ist noch gar nicht so lange her und schon steht ein neues vor der Tür. Aber keine Angst, ist "nur" ein Remix-Album. Und ein Grund, sich wieder dem Vorgänger zuzuwenden.

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