Hype Machine: Heißer Scheiß aus dem Netz (KW 39/2016)

Unsere Newcomer-Rubrik

Neben den großen Releases der Labels veröffentlichen im Netz eine Unzahl von Newcomern aus aller Welt teilweise sehr hörenswerte Musik. Die Besten präsentieren wir ab sofort in unserer wöchentlichen Rubrik "Hype Machine". Kurz und bündig.

1. Masasolo

Ein bisschen Beatles auf den Vocals, ordentlich 2000er Indie und Flanger auf den Gitarren und fertig ist der perfekte Psych-Rock Song für 2016 – ach wäre es doch nur immer so einfach. Vor zwei Wochen veröffentlichten die Dänen von Masasolo ein ganze EP voll damit, die es hier im Stream zu hören gibt.

2. Julian Azar

Zugegeben: Es ist ein schmaler Grat auf dem Julian Azar hier wandert. Und fast rutscht er mit "Givenchy Ghosts" in Richtung schlichtem Radio-Pop ab. Aber eben nur fast.

3. KNGDAVD

Electro-Pop ist glatt? Elektro-Pop ist angenehm und unegdy? Mist, das hat wohl jemand vergessen Tye James und Jon Buscema von KNGDAVD zu sagen. 

4. Ariah &

Alle Infos, die das Internet über Ariah & bereit hält: Sie macht Musik; oft mit anderen Leuten. Sie lebt in New York und mag Hunde. Achja und sie hat ein unglaubliche Stimme!

5. Ripsy May

Dunkler, elektrischer Pop – das ist es, was "When In Love" auf den ersten Blick zu sein scheint. Aber dann poltert da plötzlich der Kontrabass aus dem Hintergrund hervor und aus einfachem Pop wird ein untergründig verruchter Genre-Mix. Für den Song hat Ripsy May in Los Angeles mit Chino Maurice zusammen gearbeitet, der auch schon Musik für Beyoncé produziert hat.

6. Kwalia

Man nehme einen klassichen Komponisten und einen Elektro-Poduzenten und schon erhält man Kwalia. Getragener, sphärischer Pop der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Wenn man denn genau hin hört.

7. Sløtface

Das einzige was noch besser als straighter Indie-Rock ist, ist straighter Indie-Rock mit Haltung: Vor einem halben Jahr spielten Sløtface einen Gig bei einer Mine in Norwegen, um gegen die Verschmutzung der Fjorde mit Müll zu protestieren. Sie wurden verhaftet und mussten riesige Bußgelder zahlen. Das war es ihnen wert. Chapeu!

8. Sleep State

"Making Up The Rules" von Sleep State aus Los Angeles. Straighter, tanzbarer Indie-Rock. Einfach, weil das eben auch einfach mal sein muss.

9. Gareth Thomas

Die Ex betritt den Raum und lächelt jemandem zu, wie sie einst dir zugelächelt hat. Die perfekte Szene für einen grandiosen Indie-Song à la The Shins. "All Eyes In The Room" ist auf dem zweiten Solo-Album von Gareth Thomas, der sich leider mit weniger als 1000 Facebook-Likes durchschlagen muss – der Arme. Das komplette Album "Fizzy Milk" gibt's bei Spotify.

10. Keith Monacchio

Jung und frisch soll ein Newcomer sein. Unverbraucht soll er klingen. So die Klischees. Keith Monnacchio tut nichts von alldem und gehört trotzdem auf diese Liste, denn er schafft es in "Saber-Tooth Tiger" tatsächlich einem viel beackerten Genre doch nochmal ein wenig Charakter zu geben. Der Song ist auf seinem Album "The Dust-Up", das erst vor zwei Wochen erschien.

Alle vorgestellten Tracks wurden uns via Submithub gesendet. Innerhalb von einer Woche erreichen uns dort über 300 Zusendungen. Die besten davon stellen wir euch ab sofort wöchentlich hier vor. 

Auf Submithub können Labels, Künstler und Promoter ihre Promos an ausgewählte Blogs senden und erhalten garantiertes Feedback. Blogs wie unsere versorgen wiederum die Musik-Dienst Hype Machine mit neuer Musik, dessen Charts als inoffizielle Blog-Charts gelten. Wer dort zu hören sein möchte, kommt um eine Präsenz auf den Blogs nicht herum. Submithub vereinfacht das für alle Seiten. Eine tolle Sache, wie man hier hören kann!

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