iRights: Was ist erlaubt, was ist verboten?

Die Initiative möchte über den Umgang mit digitalen Werken aufklären
Es gibt ständig neue Innovationen für die Nutzung von Daten aus dem Internet. Da darf man schon mal den Überblick verlieren. Das dachte sich auch das Verbraucherschutzministerium und möchte aufklären.

Das Ministerium für Verbraucherschutz unterstützt ab sofort die frisch ans Netz gegangene Plattform iRights. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, ab sofort über den Umgang mit digitalen Werken zu informieren und möchte dem Verbraucher einen Überblick über die aktuelle Gesetzeslage ermöglichen.

Projektleiter Volker Grassmuck weist auf das mangelnde Rechts- bzw. Unrechtsbewusstsein der Verbraucher hin ? je nach Perspektive. Anstatt dem Bürger ständig dafür zu sensibilisieren, was er nicht darf, soll auf iRights in erster Linie erläutert werden, was erlaubt ist. Grassmuck hat bereits einige Erfahrung auf diesem Gebiet. So gründete er schon die Initiative privatkopie.net, mit der er das Recht auf eine private Kopie retten möchte. Grassmuck hatte stets die berechtigte Sorge, dass sich bei der Gesetzgebung letztendlich vor allen Dingen die Interessen der Industrie durchsetzen würden. Auch durch seine Intervention ging Ende letzten Jahres ein Forum des Bundesjustizministeriums online, das über geltendes Urheberrecht informiert.

Die Initiative iRights möchte nun auch praxisbezogen den Umgang mit digitalen Rechten vermitteln. Noch befindet sich die Website im Aufbau und wird derzeit von ausgewählten Nutzern einem Beta-Test unterzogen. "Jeder kann Musik, Text und Bild digital speichern, bearbeiten und übertragen, und auf eine Art und Weise an Kultur teilnehmen, die vorher so nicht vorstellbar war.", heißt es dort im Begrüßungstext. Und: ?Die neuen digitalen Technologien haben die Medienwelt grundlegend verändert.? Zumindest darüber dürften sich wahrscheinlich alle am Diskurs Beteiligten parteiübergreifend einig sein. (js)

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