Karajan und Co. in bester Qualität und ohne DRM

Universal weitet sein MP3-Angebot auf Klassik aus

Universal verabschiedet sich in kleinen Schritten von DRM. Mit dem heutigen Launch des Webshops der Deutschen Grammophon startet Universal auch in Deutschland mit dem Vertrieb von MP3s ohne digitales Rechtemanagement.

Hervorragende Bitraten bei der Encodierung (320 kbps) und ein umfangreiches Angebot an nicht mehr auf CD erhältlichen Aufnahmen sollen das Angebot des DG Webshops attraktiv machen, das zum Start etwa 2.400 Aufnahmen umfasst. Die Preise bewegen sich mit 1,29 Euro für Einzeltitel und zwischen 10,99 und 11,99 Euro für komplette Alben am oberen Ende der Preisliste für MP3s, wobei US-Bürger wesentlich günstiger einkaufen können. Für sie gelten dieselben Preise in Dollar.

Besonders das Angebot an nicht mehr auf herkömmlichen Tonträgern erhältlichen Aufnahmen will die Deutsche Grammophon in Zukunft stark erweitern. Ziel ist es den umfangreichen Katalog des mehr als 100 Jahre alten Labels komplett zu digitalisieren.

Nach ersten Feldversuchen in den USA hat Universal das Angebot von DRM-freien Titeln seit Anfang November auch in seiner britischen Klassik & Jazzsparte getestet. Ein kompletter Verzicht von Universal auf DRM scheint also nur noch eine Frage der Zeit. Der Druck auf SonyBMG und Warner, sich einem kompletten Verzicht anzuschließen, wächst weiter. EMI, vierter Major im Bunde, experimentiert seit Mitte des Jahres erfolgreich mit dem Verkauf von DRM-freien Mp3s.

Im Klassikbereich bietet Naxos seinen umfangreichen Katalog bereits seit längerer Zeit im MP3 Format bei diversen Downloadshops an. Ausgewählte Stücke aus neuen Veröffentlichungen des Labels gibt es sogar kostenlos in der Tonspion Klassik-Rubrik.

Florian Schneider / Tonspion.de

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