Konkurrenz für Pandora: Mufin

Musik anhand des Klangs entdecken
Mufin, diese Abkürzung steht für Music Finder, entsprechend sollen die User der gerade in die öffentliche Betaphase entlassenenen "Musikempfehlungsmaschine" hier neue Musik entdecken können.

Mufin analysiert die klanglichen Besonderheiten eines Songs. 40 Kriterien, darunter Rhythmus, die benutzten Instrumente oder das Tempo, bilden den individuellen Fingerabdruck eines Stückes. Dieser Fingerprint wird bei der Suche nach einem Künstler mit dem Fingerprint anderer Songs verglichen. Anhand ihrer klanglichen Übereinstimmung, die Mufin in Prozent angibt, schlägt der Dienst zu jedem Treffer drei weitere Songs vor.

Die Ergebnisse lassen sich nach Registrierung zu Playlists akkumulieren und per Widget im Myspace- oder Facebook-Profil integrieren. Mithilfe einer Software kann man die eigene Musiksammlung von Mufin auf klangliche Ähnlichkeiten analysieren lassen und dem Archiv der Website hinzufügen. Da es in Zukunft möglich sein soll eigene Songs bei Mufin upzuloaden, könnte es für Newcomer eine gute Möglichkeit sein, um entdeckt zu werden. Anders als bei vergleichbaren Diensten wie Last.FM oder iTunes Genius spielt die Popularität eines Songs bei der Analyse durch Mufin keine Rolle.

Die Vorschläge von Mufin sind erstaunlich gut, die klanglichen Übereinstimmungen zwischen den Songs verblüffend. Zwei Wermutstropfen bleiben allerdings: Auf Mufin kann man Songs (noch) nicht in voller Länge streamen. Außerdem ist der Sound der Streams eine Beleidigung fürs Ohr, was das Konzept von Mufin etwas fragwürdig erscheinen lässt: wer Klang analysiert sollte auch guten Klang bieten!

Florian Schneider / Tonspion.de

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