Lady Gaga nackt im Lesbenknast

Video zu "Telephone" mit Beyoncé lässt nichts aus

Lady Gaga hat sich selbst wieder einmal übertroffen. Wer bisher dachte, krasser kann sich ein Popstar eigentlich nicht mehr selbst inszenieren, wird mit dem Video von "Telephone" eines Besseren belehrt.

In dem zehnminütigen Mini-Spielfilm wird Lady Gaga verhaftet, in einen Knast geführt, nackt ausgezogen (Kommentar der Wärter: "I told you she didn't have a dick. Too bad!"), knutscht mit einer Butch-Lesbe und tanzt anschließend quasi nackt durch das Gefängnis. Beyonce und diverse andere Markenartikel tauchen dann auch noch auf. Und die Musik? Nichtssagender überproduzierter Dance-Pop, wie man ihn von Gaga kennt und liebt oder hasst.

Sie ist damit weiterhin dabei Madonna von ihrem angestammten Thron als größter weiblicher Superstar zu stoßen und steht ihr zumindest in Sachen Ehrgeiz und Zielstrebigkeit in nichts nach. Spannend bleibt die Frage, wie Lady Gaga dieses Level  extremer Inszenierung und wohl kalkulierter Provokation eigentlich künftig noch toppen will. Selbst Madonna hatte Jahre und mehrere Stilwechsel gebraucht, um ihr Image aufzubauen und sich als Superstar zu etablieren. Vermutlich gehört aber auch das zum Masterplan der Markenstrategen im Weltkonzern Gaga, von dem wir wohl auch künftig noch einiges zu hören und sehen bekommen werden.

Zum Video "Telephone" von Lady Gaga feat. Beyoncé

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