MP3-Verkäufe 2013 erstmals rückläufig

Zum ersten Mal seit zehn Jahren wurden weniger Downloads verkauft als im Vorjahr

Streaming ist weiter auf dem Vormarsch, das belegen die Zahlen für 2013. Um knapp sechs Prozent sank der Verkauf von MP3s 2013 in den USA. Neben dem Verkauf von MP3s war 2013 auch der illegale Download von Musik rückläufig, der Anteil an gestreamten Songs stieg im gleichen Zeitraum gewaltig.

2003 führte Apple seinen Download-Store iTunes ein, seitdem wurden jedes Jahr mehr MP3s verkauft und heruntergeladen. 1,26 Milliarden Songs waren es 2013 in den USA und damit erstmals seit zehn Jahren weniger als im Vorjahr. Zugleich wurden 2013 weniger physische Tonträger verkauft.

Die „Schuld“ am Rückgang dürften Streaming-Anbieter wie Spotify tragen. Hier lädt man sich die Musik nicht mehr auf den eigenen Rechner runter, sondern streamt die Songs im Browser oder über eine App fürs Handy. Spotify meldete im August 2013, wie Meedia berichtet, eine Verdoppelung seines Umsatzes. Zuletzt war Google mit seinem All Access Service ins Streaming-Geschäft eingestiegen.

An Attraktivität gewonnen hat im gleichen Zeitraum das derzeit älteste angebotene Medium, um Musik zu hören - die Schallplatte! 2013 wurden in den USA sechs Millionen Vinyle verkauft, 1,5 Millionen mehr als im Vorjahr. Neben Haptik und Klang hat die Schallplatte einen weiteren Vorteil: In den meisten Fällen liegt dem Album ein Download-Code für die MP3-Version des Albums bei, zum Beispiel bei Daft Punks aktuellem Album „Random Access Memories“ und beim aktuellen Queens of the Stone Age Album „... Like Clockwork“

Special: Musikstreaming im Überblick

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