Musik mit DRM wertlos?

Englische Studie untersucht die Einstellung zu DRM

Die Verkaufszahlen digitaler Musikdownloads steigen weltweit. Trotz oder wegen des umstrittenen Digital Rights Management, auf das einige der großen Labels setzen. Eine englische Studie fördert jetzt zutage, dass die meisten Käufer digitaler Downloads nur Musik, die ohne DRM gekauft werden kann, als ihr Geld wert erachten.

Knapp 70% der Befragten sind dieser Meinung. Ein Ergebnis, dass jenen Plattenfirmen, die immer noch auf DRM setzen, nicht schmecken dürfte. Zumal lediglich 39% der Befragten bereit sind, für Musik ohne DRM mehr zu bezahlen, wie es momentan Praxis bei Apples Itunes ist. Lediglich 18% sind bereit für einen Einheitspreis DRM in Kauf zu nehmen.

Insgesamt,ist das Bewußtsein für DRM und die damit verbundenen Probleme in Großbritannien gestiegen. Mehr als 60% der Befragten sehen in DRM nach wie vor einen guten Schutz gegen illegales Filesharing. Darüber hinaus fördert die Untersuchung aber auch einige Ergebnisse zutage, die der angeschlagenen Musikindustrie Hoffnung machen dürften. Konzerte sind nach wie vor Publikumsmagneten und sorgen nicht unwesentlich dazu bei, mehr Alben zu verkaufen. Offensichtlich sind auch immer mehr Leute dazu bereit, für Webcasts von Livekonzerten Geld zu bezahlen und drittens scheint Musik auf USB-Sticks ein potentieller Markt zu werden. (fs)

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