Musik Streaming Anbieter im Vergleich

Alle wichtigen Streamingdienste im Netz

Die neuen Streaming Dienste bieten für eine überschaubare monatliche Pauschale den Zugriff auf Millionen von Alben und Songs. Und das auf allen Geräten. Ursprünglich als legale Alternative für Tauschbörsen entwickelt, hat vor allem Spotify mit seinem Erfolg in Schweden und Großbritannien die Musikbranche verändert. Inzwischen gibt es zahlreiche Streaming Anbieter auch im deutschsprachigen Raum. Wir stellen eine kleine Auswahl davon vor und werden diese Liste immer wieder updaten.

spotify

Spotify
Spotify ist ab 2006 als Alternative zu Tauschbörsen in Schweden entwickelt worden und ist heute in vielen Ländern, einschließlich Deutschland der unangefochtene Marktführer. Das Prinzip ist überall gleich: wer kostenlos Musik hören möchte, muss Werbung in Kauf nehmen. Der werbefreie, unlimitierte Zugang auf fast alle Betriebssysteme und Smartphones kostet 10 Euro im Monat. Alle anderen müssen sich Werbespots anhören.  

Apple Music
Für schlappe 3 Milliarden Dollar kaufte Apple letztes Jahr die Firma Beats, die neben teuren Kopfhörern auch ein Streamingabo  anbietet. Unter dem neuen Namen Apple Music möchte dieser nun dem Vorreiter Spotify Konkurrenz machen. Durch die reine Marktmacht von Apple und seinen rund 800 Millionen Kunden weltweit könnte das evtl. auch klappen. Aber die Unterschiede zur Konkurrenz sind nicht besonders groß: ein Radiosender Beats One und das Musik-Netzwerk Connect, über das Künstler ihre neuen Releases promoten können, sind nicht gerade neue Erfindungen. Vielleicht zu wenig, um Spotify User zum Wechsel zu überreden? 

Tidal (Ex-Wimp)
Der Name Wimp (Schwächling) konnte sich im Englischen nicht durchsetzen, inzwischen wurde der norwegische Dienst von Jay-Z und anderen Künstlern gekauft und in Tidal umbenannt. Auf Tidal soll es künftig neben lossless Streaming (Abo: 20 Euro) auch viele exklusive Premieren und Videos geben, denn Tidal-Teilhaber sind einige der größten Popstars unserer Zeit wie Beyonce, Rihanna, Kanye West oder Madonna. 
User können den Streaming Anbieter 30 Tage kostenlos ausprobieren und müssen sich dann entscheiden, ob sie eines der beiden kostenpflichtigen Pakete buchen (10 bzw. 20 Euro) oder das Abo wieder abbestellen möchten. Tidal bietet als einer der ersten Streaming Dienste mit Tidal Hifi lossless Streaming in CD-Qualität an, was mit 20 Euro im Monat aber auch seinen Preis hat.

Deezer
Aus Frankreich stammt der Anbieter Deezer. Gegründet im Jahr 2007 hat Deezer das ehrgeizige Ziel 2012 in 200 Ländern weltweit verfügbar zu sein. In der UNO sind 193 Länder vertreten. Ein überaus ehrgeiziges Ziel also. Wie Spotify setzt Deezer dafür auch auf die Macht von Facebook, ein Profil ist für die Anmeldung zwingend erforderlich. Anschließend kann man auf einen stattlichen Katalog von Musik und Playlisten zugreifen. Auch Radiochannels werden angeboten, die aber dann doch auf den ersten Blick sehr lieblos zusammen gewürfelt sind. Klar, bei diesen ehrzeizigen Zielen kann man sich nicht lange mit Details beschäftigen. 

YouTube Music Key
Google nutzt die Marktmacht von YouTube, um sein neues Angebot Music Key als ernstzunehmende Konkurrenz zu den etablierten Streaming Diensten aufzubauen. Neben dem Zugang zum hauseigenen Google Play Service, bietet Music Key werbefreien Zugriff auf alle Youtube Videos. Und hat damit einen enormen Wettbewerbsvorteil gegenüber allen anderen Anbietern. Wann das Angebot in Deutschland an den Start geht, steht allerdings noch in den Sternen, da Youtube nach wie vor mit der GEMA über die Höhe der Abgaben für Komponisten und Textdichter streitet. 

Amazon Prime Music
Wenn es um Musik geht, darf natürlich Amazon nicht fehlen. In den USA ist der Streaming Dienst von Amazon Prime schon gestartet. Dort können Prime Kunden für 99 Dollar im Jahr kostenlos streamen, nicht nur Musik, sondern auch Videos, Filme und Serien. Weitere Vorteile: kostenloser Versand bei Amazon-Bestellungen und eine Leihbücherei für den Kindle-Reader sind ebenfalls inklusive. Nachteil: Urheber und Dienstleister angemessen zu bezahlen, scheint bei so einem radikalen Kampfpreis schlicht nicht mehr möglich. Deutsche User müssen sich darüber aber noch keine Gedanken machen, das Musikangebot ist derzeit nicht in Deutschland erhältlich. 

Fortsetzung folgt...
Wir werden diese Liste nach und nach weiter ausbauen und aktualisieren. Und ihr könnt dabei mithelfen: Mit welchen Anbietern habt ihr gute/schlechte Erfahrungen gemacht? Welche Anbieter fehlen hier eurer Meinung nach? Schreibt uns...

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