Nach Bruce Springsteen: Auch Bryan Adams sagt Konzert wegen homophober Gesetze ab

Die politischen Gräben in den USA werden tiefer

In einem viel beachteten Statement hat Bruce Springsteen sein Konzert am Sonntag in North Carolina abgesagt, da dort die Rechte gegen Schwulen, Lesben und Transsexuelle beschnitten wurden. Nun folgt ihm Bryan Adams nach und sagt ein Konzert im erzkonservativen Mississippi ab. 

Bryan Adams Hamburg 2007 Foto: Marco Maas CC BY 2.0
Bryan Adams Hamburg 2007 Foto: Marco Maas CC BY 2.0

Die Gräben zwischen den verschiedenen Lagern werden nicht nur bei uns, sondern vor allem in den USA immer tiefer. Inzwischen verstärken sich die Proteste gegen die erz-konservative Bewegung in den USA, die den Wandel der letzten Jahrzehnte gerne rückgängig machen und zurück zu alten Moralvorstellungen möchte. 

In Staaten wie North Carolina oder Mississippi soll die landesweite Legalisierung der Homo-Ehe kassiert werden, in dem einzelnen Institutionen oder Personen das Recht eingeräumt wird, die Eheschließung zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren aus "Gewissensgründen" abzulehnen. Damit müssten homosexuelle Paare in diesen Staaten als Bittsteller auftreten und müssten mit einer Abfuhr rechnen. Mit Gleichstellung hat das nichts mehr zu tun.

Gegen diese Art der Diskriminierung protestieren nun auch mehr und mehr Künstler. Nach Bruce Springsteen hat nun Bryan Adams sein Konzert in Mississippi abgesagt und fordert die Abschaffung des homophoben Paragrafen 1523.

Was wohl passieren wird, sollte Donald Trump an die Macht kommen und seine Vorstellungen von Politik tatsächlich durchsetzen? Es würden wohl kaum noch Konzerte in den USA gespielt werden. 

 

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