Netlabel Spezial: Monotonik

In unserer neuen Reihe "Netlabels" stellen wir die besten Online-Labels vor. Die meisten von ihnen stellen mit viel Herzblut und Engagement ausgewählte Musik zusammen und veröffentlichen ausschließlich im Internet und das zumeist kostenlos. Natürlich gibt es auch unter den Netlabels viel Mittelmaß und einige wenige Perlen. Eine davon: Monotonik.

Die Mutter aller Netlabels: Monotonik. Zumindest ist das seit 1996 bestehende Label, im Gegensatz zu vielen Gründungsvätern der Internet Musik, immer noch online. Die andauernde Präsenz ist vor allem Simon Carless zu verdanken. Neben seinem A&R Job bei Monotonik verhalf der Engländer vielen Netlabels bei archive.org zu einem dauerhaften Zuhause. Im sonnigen San Francisco fungiert er als Kurator bei der Stiftung, die das weltweit größte Online Archive betreibt.

Waren es 1996 noch auf dem Amiga produzierte MOD-Daten, hat Monotonik immer die Entwicklung der elektronischen Musikszene begleitet und hat für viele Produzenten den Weg zu einem Plattenvertrag geebnet. ?Früher gab es mehr Drum&Bass auf Monotonik? gab Simon im Interview zu, heute wird vor allem IDM veröffentlicht. Obwohl Simon schon lange in der amerikanischen Bay Area lebt, ist das Label immer britisch geblieben. Die Tracks sind bei den Downloadstatistiken immer auf den vordersten Plätzen vertreten, was durch die hohe Qualität der Veröffentlichungen gerechtfertigt wird.

Auf Monotonik haben u.a. veröffentlicht: Lackluster (DeFocus/Merck), Bogdan Raczynski (Rephlex), Sense (Neo-Ouija), Tim Koch (Surgery/DeFocus), BrothomStates (Warp), Proem (Merck/Hydrant). (th)

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